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	<title>mietrechtsinfo.de &#187; Kündigung</title>
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	<description>Informationen und Rechtsprechung zum  Mietrecht</description>
	<lastBuildDate>Thu, 20 May 2010 12:43:35 +0000</lastBuildDate>
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		<title>BGH &#8211; Berechnung der K&#252;ndigungsfrist bei bestimmtem K&#252;ndigungstermin</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/06/bgh-berechnung-der-kuendigungsfrist-bei-bestimmtem-kuendigungstermin/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 16:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein am 1. September 2001 bestehendes Mietverh&#228;ltnis &#252;ber Wohnraum, das auf bestimmte Zeit eingegangen und bei dem vereinbart ist, dass es sich mangels K&#252;ndigung jeweils um einen bestimmten Zeitraum verl&#228;ngert, kann auch nach dem 31. August 2001 nur zu dem im Vertrag vereinbarten Ablauftermin gek&#252;ndigt werden. BGH, Urteil vom 20.06.2007 -VIII ZR 257/06- in WuM [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein am 1. September 2001 bestehendes Mietverh&#228;ltnis &#252;ber Wohnraum, das auf bestimmte Zeit eingegangen und bei dem vereinbart ist, dass es sich mangels K&#252;ndigung jeweils um einen bestimmten Zeitraum verl&#228;ngert, kann auch nach dem 31. August 2001 nur zu dem im Vertrag vereinbarten Ablauftermin gek&#252;ndigt werden.</p>
<p>BGH, Urteil vom 20.06.2007 -VIII ZR 257/06- in WuM 2007, 463</p>
<p><span id="more-266"></span></p>
<p>Der BGH stellt f&#252;r die in der Praxis sehr h&#228;ufigen Mietvertr&#228;ge mit automatischer Verl&#228;ngerung</p>
<ol>
<li>um jeweils ein Jahr</li>
<li>zu einem bestimmten Termin</li>
</ol>
<p>klar, dass die K&#252;ndigung des Mieters gem&#228;&#223; § 573 c BGB auch in solchen F&#228;llen immer nur zum Ablauf des jeweils n&#228;chsten Jahres zul&#228;ssig ist.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; K&#252;ndigung bei Gesundheitsgef&#228;hrdung und Abmahnung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/04/bgh-kuendigung-bei-gesundheitsgefaehrdung-und-abmahnung/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2007/04/bgh-kuendigung-bei-gesundheitsgefaehrdung-und-abmahnung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 14:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewährleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die au&#223;erordentliche fristlose K&#252;ndigung eines Mietverh&#228;ltnisses &#252;ber Wohnraum wegen erheblicher Gesundheitsgef&#228;hrdung nach § 543 Abs. 1, § 569 Abs. 1 BGB ist grunds&#228;tzlich erst zul&#228;ssig, wenn der Mieter dem Vermieter zuvor gem&#228;&#223; § 543 Abs. 3 Satz 1 BGB eine angemessene Abhilfefrist gesetzt oder eine Abmahnung erteilt hat. BGH v. 18.4.2007 &#8211; VIII ZR 182/06 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die au&#223;erordentliche fristlose K&#252;ndigung eines Mietverh&#228;ltnisses &#252;ber Wohnraum wegen erheblicher Gesundheitsgef&#228;hrdung nach § 543 Abs. 1, § 569 Abs. 1 BGB ist grunds&#228;tzlich erst zul&#228;ssig, wenn der Mieter dem Vermieter zuvor gem&#228;&#223; § 543 Abs. 3 Satz 1 BGB eine angemessene Abhilfefrist gesetzt oder eine Abmahnung erteilt hat.</p>
<p>BGH v. 18.4.2007 &#8211; VIII ZR 182/06 -,GE 2007, 841; WuM 2007, 319</p>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; K&#252;ndigung nur gegen&#252;ber verbliebenem Mieter</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2005/03/bgh-kndigung-nur-gegenber-verbliebenem-mieter/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2005/03/bgh-kndigung-nur-gegenber-verbliebenem-mieter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2005 18:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Wirksamkeit der K&#252;ndigung eines Wohnraummietverh&#228;ltnisses, die nach dem Auszug eines Mitmieters allein gegen&#252;ber dem die Wohnung weiter nutzenden Mieter ausgesprochen worden ist (im Anschluss an BGH, Urteil vom 3.3.2004 &#8211; VIII ZR 124/03 -, NJW 04, 1797). Es ist treuwidrig, wenn sich der in einer Wohnung verbliebene Mieter mehrere Jahre nach Auszug des ehemaligen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Zur Wirksamkeit der K&#252;ndigung eines Wohnraummietverh&#228;ltnisses, die nach dem Auszug eines Mitmieters allein gegen&#252;ber dem die Wohnung weiter nutzenden Mieter ausgesprochen worden ist (im Anschluss an BGH, Urteil vom 3.3.2004 &#8211; VIII ZR 124/03 -, NJW 04, 1797).</li>
<li>Es ist treuwidrig, wenn sich der in einer Wohnung verbliebene Mieter mehrere Jahre nach Auszug des ehemaligen Mitmieters darauf beruft, die K&#252;ndigung sei nur ihm selbst gegen&#252;ber, nicht aber gegen&#252;ber dem Mitmieter ausgesprochen worden. Dies gilt  jedenfalls dann, wenn der ausgezogene Mieter seinerseits den Auszug dem Vermieter mitgeteilt hatte und auch einen Anspruch auf gemeinsame K&#252;ndigung des Mietverh&#228;ltnisses zur Abwicklung der Mietergemeinschaft gehabt h&#228;tte.</li>
</ol>
<p>BGH Urteil vom 16.3.2005 &#8211; VIII ZR 14/04 &#8211; in WuM 2005, 341; GE 2005, 10</p>
<p><span id="more-76"></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; K&#252;ndigungsausschluss Berechnung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2006/05/bgh-kuendigungsausschluss-berechnung/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2006/05/bgh-kuendigungsausschluss-berechnung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 May 2006 07:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Ein zwischen den Mietvertragsparteien wirksam vereinbarter K&#252;ndigungsausschluss beginnt mit dem Tag des Abschlusses des Mietvertrags und nicht mit dem Beginn des Mietverh&#228;ltnisses. 2. Beginnt die Vierjahresfrist des § 557 a Abs. 3 Satz 1 BGB &#8211; wie regelm&#228;&#223;ig &#8211; nicht am letzten Tag, sondern im Laufe eines Kalendermonats, dann kann der Vermieter der &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Ein zwischen den Mietvertragsparteien wirksam vereinbarter K&#252;ndigungsausschluss beginnt mit dem Tag des Abschlusses des Mietvertrags und nicht mit dem Beginn des Mietverh&#228;ltnisses.<br />
2. Beginnt die Vierjahresfrist des § 557 a Abs. 3 Satz 1 BGB &#8211; wie regelm&#228;&#223;ig &#8211; nicht am letzten Tag, sondern im Laufe eines Kalendermonats, dann kann der Vermieter der &#8211; f&#252;r ihn zwingenden (§ 557 Abs. 4 BGB) &#8211; Bestimmung nur dadurch Rechnung tragen, dass er die gesetzliche H&#246;chstfrist nicht voll aussch&#246;pft, sondern in der entsprechenden Klausel des Mietvertrages mit dem Mieter vereinbart, dass die Frist mit dem letzten Tag des vorhergehenden Monats endet.</p>
<p>BGH v. 3.5.2006 &#8211; VIII ZR 243/05 &#8211; WuM 2006, 385; GE 2006, 904</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; K&#252;ndigungsausschluss f&#252;r 5 Jahre auch mit Staffelmiete unwirksam</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2006/01/bgh-kuendigungsausschluss-fuer-5-jahre-auch-mit-staffelmiete-unwirksam/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2006/01/bgh-kuendigungsausschluss-fuer-5-jahre-auch-mit-staffelmiete-unwirksam/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2006 20:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;bersteigt die Dauer des in einem Staffelmietvertrag formularm&#228;&#223;ig vereinbarten K&#252;ndigungsverzichts den in § 557 a Abs. 3 BGB genannten Zeitraum von vier Jahren, so ist die Klausel wegen unangemessener Benachteiligung des Mieters insgesamt unwirksam (§ 307 Abs. 1 Satz 1 BGB). Die zu der Vorg&#228;ngerbestimmung &#8211; § 10 Abs. 2 Satz 6 MHG &#8211; entwickelte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;bersteigt die Dauer des in einem Staffelmietvertrag formularm&#228;&#223;ig vereinbarten K&#252;ndigungsverzichts den in § 557 a Abs. 3 BGB genannten Zeitraum von vier Jahren, so ist die Klausel wegen unangemessener Benachteiligung des Mieters insgesamt unwirksam (§ 307 Abs. 1 Satz 1 BGB). Die zu der Vorg&#228;ngerbestimmung &#8211; § 10 Abs. 2 Satz 6 MHG &#8211; entwickelte Rechtsprechung, nach der ein solcher K&#252;ndigungsverzicht nur insoweit unwirksam ist, als er den Zeitraum von vier Jahren &#252;bersteigt, l&#228;sst sich auf § 557 a BGB nicht &#252;bertragen.</p>
<p><em>BGH v. 25.1.2006 &#8211; VIII ZR 3/05 &#8211; WuM 2006, 152; GE 2006, 247</em></p>
<p><span id="more-123"></span></p>
<p>Ein wenig Klarheit zum K&#252;ndigungsausschluss. F&#252;nf Jahre formularm&#228;&#223;ig sind unzul&#228;ssig auch bei Staffelmiete. § 10 Abs. 2 Satz 6 MHG regelte einen anderen Fall, weswegen die un&#252;bersichtliche fr&#252;here Rechtsprechung hierzu durch die Neufassung der Mietrechtsreform &#252;berholt ist.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; K&#252;ndigungssperrfrist f&#252;r den eintretenden Angeh&#246;rigen des verstorbenen Mieters</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2003/07/bgh-kuendigungssperrfrist-fuer-den-eintretenden-angehoerigen-des-verstorbenen-mieters/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2003/07/bgh-kuendigungssperrfrist-fuer-den-eintretenden-angehoerigen-des-verstorbenen-mieters/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2003 19:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mietrechtsinfo.de/2003/07/29/bgh-kuendigungssperrfrist-fuer-den-eintretenden-angehoerigen-des-verstorbenen-mieters/</guid>
		<description><![CDATA[Wohnungseigentum ist auch dann „nach der &#220;berlassung an den Mieter&#8221; im Sinne des § 564b Abs. 2 Nr. 2 Satz 2 BGB a.F. begr&#252;ndet worden, wenn der Mieter, dem gek&#252;ndigt wurde, zur Zeit der Begr&#252;ndung des Wohnungseigentums als Angeh&#246;riger in der Wohnung lebte und mit dem Tode des damaligen Mieters kraft Gesetzes in das Mietverh&#228;ltnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wohnungseigentum ist auch dann „nach der &#220;berlassung an den Mieter&#8221; im Sinne des § 564b Abs. 2 Nr. 2 Satz 2 BGB a.F. begr&#252;ndet worden, wenn der Mieter, dem gek&#252;ndigt wurde, zur Zeit der Begr&#252;ndung des Wohnungseigentums als Angeh&#246;riger in der Wohnung lebte und mit dem Tode des damaligen Mieters kraft Gesetzes in das Mietverh&#228;ltnis eingetreten ist. Der Angeh&#246;rige r&#252;ckt auch bez&#252;glich der Wartefrist, die der Vermieter f&#252;r eine K&#252;ndigung wegen Eigenbedarfs zu beachten hat, in die Rechtsposition des verstorbenen Mieters ein.</p>
<p>BGH, Urteil vom 09.07.2003 -VIII ZR 26/03- in WuM 2003, 569 und GE 2003, 1326</p>
<p><span id="more-141"></span></p>
<p>Die Familie der verstorbenen urspr&#252;nglichen Mieter wohnten mit drei Generationen in einer ger&#228;umigen Altbauwohnung, die in Wohnungseigentum umgewandelt wurde. Nach dem Tod der urspr&#252;nglichen Mieter trat deren Tochter (die bei Abschluss dieses Verfahrens bereits &#252;ber 80 Jahre alt war) in das Mietverh&#228;ltnis ein.</p>
<p>Und der Erwerber der Wohnung k&#252;ndigte diese- wegen Eigenbedarfs. Zum Zeitpunkt der K&#252;ndigung liefen noch alle einschl&#228;gigen K&#252;ndigungssperrfristen; sowohl die f&#252;nfj&#228;hrige Sperrfrist des § 564 b Abs. 2 Nr. 2 Satz 3 BGB a.F. als auch die zehnj&#228;hrige Sperrfrist nach Satz 2 Nr. 1 des Sozialklauselgesetzes.</p>
<p>Beide Sperrfristen waren nur anwendbar, wenn die &#8220;&#220;berlassung&#8221; an den Mieter <strong>vor</strong> Begr&#252;ndung des Wohnungseigentums erfolgt war.</p>
<p>Der BGH stellt dazu klar, dass die es f&#252;r den Zeitpunkt der &#220;berlassung auf den urspr&#252;nglichen Mietvertrag ankommt und nicht auf den Todesfall und dadurch erfolgten Eintritt des Familienangeh&#246;rigen.</p>
<p>Damit lag die K&#252;ndigung des Wohnungseigent&#252;mer noch innerhalb s&#228;mtlicher Sperrfristen und war daher unwirksam.</p>
<p>Der BGH schlie&#223;t sich hier der ganz &#252;berwiegenden Meinung im Schrifttum an, wonach der Eintritt des Familienangeh&#246;rigen in die zum Zeitpunkt des Todes des Mieters in s&#228;mtliche bereits bestehenden Rechtspositionen erfolgt (vgl. etwa Heile, in: Bub/Treier, aaO, Kap. II Rdnr. 843; Staudinger/Sonnenschein, aaO, § 569 a Rdnr. 4).</p>
<p>Auf eine im Verlauf des Prozesses erkl&#228;rte neuerliche K&#252;ndigung des Vermieters kam es aus revisionsrechtlichen Gr&#252;nden nicht an.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; ordentliche K&#252;ndigung ohne Abmahnung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/11/bgh-ordentliche-kuendigung-ohne-abmahnung/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2007/11/bgh-ordentliche-kuendigung-ohne-abmahnung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 16:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsprechung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mietrechtsinfo.de/2007/11/28/bgh-ordentliche-kuendigung-ohne-abmahnung/</guid>
		<description><![CDATA[Die ordentliche K&#252;ndigung eines Mietverh&#228;ltnisses &#252;ber Wohnraum durch den Vermieter wegen schuldhafter nicht unerheblicher Vertragsverletzung des Mieters (§ 573 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB) setzt nicht eine Abmahnung des Mieters durch den Vermieter voraus. Allerdings kann der Abmahnung f&#252;r die K&#252;ndigung ausnahmsweise insofern Bedeutung zukommen, als erst ihre Missachtung durch den Mieter dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ordentliche K&#252;ndigung eines Mietverh&#228;ltnisses &#252;ber Wohnraum durch den Vermieter wegen schuldhafter nicht unerheblicher Vertragsverletzung des Mieters (§ 573 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB) setzt nicht eine Abmahnung des Mieters durch den Vermieter voraus. Allerdings kann der Abmahnung f&#252;r die K&#252;ndigung ausnahmsweise insofern Bedeutung zukommen, als erst ihre Missachtung durch den Mieter dessen Vertragsverletzung das f&#252;r die K&#252;ndigung erforderliche Gewicht verleiht.<br />
BGH v. 28.11.2007 &#8211; VIII ZR 145/07 -, WuM 2008, 31; GE 2008, 114</p>
<p><span id="more-285"></span></p>
<p>Der BGH stellt klar, dass nicht in jedem Fall eine f&#246;rmliche Abmahnung der ordentlichen K&#252;ndigung des Vermieters wegen schuldhafter Vertragsverletzung voraus gehen muss.</p>
<p>Die ordentliche K&#252;ndigung ist nach dem Willen des Gesetzgebers, Sinn und Zweck der Vorschrift und der Systematik des Gesetzes keine „ultima ratio“, also letztes Mittel bei schweren Vertragsverletzungen des Mieters sondern „prima ratio“, also erstes Mittel zur Vertragsbeendigung in F&#228;llen kleinerer, hartn&#228;ckiger Vertragsverletzungen des Mieters. Der Mieter sei immerhin durch die l&#228;ngere K&#252;ndigungsfrist gesch&#252;tzt. Eine vorherige Abmahnung erh&#246;ht aber den K&#252;ndigungsdruck auf den Mieter und erleichtert daher die K&#252;ndigung.</p>
<p>Perspektiven und Schlussfolgerungen:</p>
<ol>
<li>Der BGH gibt der ordentlichen K&#252;ndigung des Vermieters wegen Vertragsverletzung einen neuen, h&#246;heren Stellenwert.</li>
<li>Eine ordentliche K&#252;ndigung setzt nicht in jedem Fall eine vorherige Abmahnung voraus und ist auch</li>
<li>bei kleineren Vertragsverletzungen m&#246;glich.</li>
<li>Eine Abmahnung erh&#246;ht die Erfolgschancen der K&#252;ndigung.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; Schriftform f&#252;r Eigenbedarfsausschluss</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/04/bgh-schriftform-fuer-eigenbedarfsausschluss/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2007 14:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mietrechtsinfo.de/2007/04/04/bgh-schriftform-fuer-eigenbedarfsausschluss/</guid>
		<description><![CDATA[Ein Verzicht des Vermieters auf das Recht, das Wohnraummietverh&#228;ltnis wegen Eigenbedarfs zu k&#252;ndigen, bedarf &#8211; wie der gesamte Mietvertrag &#8211; gem&#228;&#223; § 550 Satz 1 BGB der Schriftform, wenn der Verzicht f&#252;r mehr als ein Jahr gelten soll. BGH v. 4.4.2007 &#8211; VIII ZR 223/06 -, NZM 2007, 399; WuM 2007, 272]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Verzicht des Vermieters auf das Recht, das Wohnraummietverh&#228;ltnis wegen Eigenbedarfs zu k&#252;ndigen, bedarf &#8211; wie der gesamte Mietvertrag &#8211; gem&#228;&#223; § 550 Satz 1 BGB der Schriftform, wenn der Verzicht f&#252;r mehr als ein Jahr gelten soll.<br />
BGH v. 4.4.2007 &#8211; VIII ZR 223/06 -, NZM 2007, 399; WuM 2007, 272</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH: Alte vertragliche Fristenregelungen bleiben wirksam</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2003/06/bgh-alte-vertragliche-fristenregelungen-bleiben-wirksam/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2003/06/bgh-alte-vertragliche-fristenregelungen-bleiben-wirksam/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2003 10:59:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[§ 573 c Abs. 4 BGB ist auf Formularklauseln in einem vor dem 01.09.2001 abgeschlossenen Mietvertrag nicht anzuwenden, auch wenn die Klauseln nur w&#246;rtlich oder sinngem&#228;&#223; die damalige gesetzliche Regelung wiedergeben Art. 229 § 3 X EGBGB. BGH VIII ZR 240/02 vom 18.06.2003; GE 2003, 1147; NZM 2003, 711 Die lange erwartete Entscheidung des BGH [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>§ 573 c Abs. 4 BGB ist auf Formularklauseln in einem vor dem 01.09.2001 abgeschlossenen Mietvertrag nicht anzuwenden, auch wenn die Klauseln nur w&#246;rtlich oder sinngem&#228;&#223; die damalige gesetzliche Regelung wiedergeben Art. 229 § 3 X EGBGB.</strong></p>
<p>BGH VIII ZR 240/02 vom 18.06.2003; GE 2003, 1147; NZM 2003, 711</p>
<p><span id="more-18"></span><br />
Die lange erwartete Entscheidung des BGH zur Fortgeltung der „Altfristen“ in normalen Formularmietvertr&#228;gen f&#228;llt aus wie erwartet:</p>
<p>Praktische jede Verweisung auf alte gesetzliche K&#252;ndigungsfristen vor dem Inkrafttreten der Mietrechtsreform bleibt wirksam. Bei Altvertr&#228;gen ist daher in aller Regel nicht die k&#252;rzere K&#252;ndigungsfrist von drei Monaten gem&#228;&#223; § 573 c BGB anwendbar.</p>
<p>Der einzige Berliner Formularmietvertrag, der auf die „jeweils g&#252;ltigen gesetzlichen K&#252;ndigungsfristen“ Bezug nimmt und daher nicht mit den alten Fristen weiter gilt, ist das &#228;ltere Formular des Haus und Grund Berlin.</p>
<p>Der Gesetzgeber arbeitet bereits an einem „BGH-Korrektur-Gesetz“ um den 2001 verschlampten „Gesetzgeberwillen“ durchzusetzen. Das Gesetz gilt dann aber nur noch f&#252;r neue K&#252;ndigungen, also K&#252;ndigungen, die nach dem 01.07.2005 zugegangen sind. Zu diesem Stichtag ist das &#8220;Korrekturgesetz&#8221; n&#228;mlich in Kraft getreten.</p>
<p>In jedem Falle bleibt der vertraglich vereinbarte Ausschluss der K&#252;ndigung f&#252;r einen Zeitraum von bis zu 4 Jahren ab Vertragsbeginn wirksam.</p>
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		<title>BGH: Altvertragsk&#252;ndigungsfristen mit Fu&#223;notenverweis wirksam</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2004 13:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[§ 573 c IV BGB ist auch auf sol­che For­mu­lar­klau­seln in Alt­ver­tr&#228;­gen nicht an­zu­wen­den, die auf die ge­setz­li­chen K&#252;n­di­gungs­fris­ten in ei­ner Fu&#223;­no­te ver­wei­sen, in der die da­mals gel­ten­den K&#252;n­di­gungs­fris­ten des § 565 II BGB al­ter Fas­sung sinn­ge­m&#228;&#223; wie­der­ge­ge­ben sind. BGH, Ur­teil vom 10.03.2004 &#8211; VI­II ZR 64/03 &#8211; (LG Bo­chum) in NZM 2004, 336 und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>§ 573 c IV BGB ist auch auf sol­che For­mu­lar­klau­seln in Alt­ver­tr&#228;­gen nicht an­zu­wen­den, die auf die ge­setz­li­chen K&#252;n­di­gungs­fris­ten in ei­ner Fu&#223;­no­te ver­wei­sen, in der die da­mals gel­ten­den K&#252;n­di­gungs­fris­ten des § 565 II BGB al­ter Fas­sung sinn­ge­m&#228;&#223; wie­der­ge­ge­ben sind.</strong></p>
<p>BGH, Ur­teil vom 10.03.2004 &#8211; VI­II ZR 64/03 &#8211; (LG Bo­chum) in NZM 2004, 336 und GE 2004, 618</p>
<p><span id="more-26"></span><strong>Sach­ver­halt:</strong> Ge­strit­ten wur­de &#252;ber die Fort­gel­tung ei­ner &#8220;K&#252;n­di­gungs­fris­ten­re­ge­lung&#8221;, bei der es im For­mu­lar hie&#223;, der Miet­ver­trag &#8220;l&#228;uft auf un­be­stimm­te Zeit und kann mit ge­setz­li­cher Frist Fu&#223;­no­te ge­k&#252;n­digt wer­den&#8221;. Der Fu&#223;­no­ten­text gab die da­mals g&#252;l­ti­gen ge­setz­li­chen Fris­ten wie­der.</p>
<p><strong>Pro­blem­la­ge:</strong> Der BGH be­st&#228;­tigt und er­wei­tert sei­ne Recht­spre­chung, wo­nach prak­tisch je­der Ver­weis auf ge­setz­li­che K&#252;n­di­gungs­fris­ten ge­m&#228;&#223; § 565 BGB al­ter Fas­sung als &#8220;ech­te&#8221; Ver­ein­ba­rung auch &#252;ber den 01.09.2001 hi­naus wirk­sam bleibt. Der hier ent­schie­de­ne Fall der &#8220;Fu&#223;­no­ten­fris­ten&#8221; ist in der Pra­xis sehr h&#228;u­fig.</p>
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