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	<title>mietrechtsinfo.de &#187; Betriebs- und Heizkosten</title>
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	<description>Informationen und Rechtsprechung zum  Mietrecht</description>
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		<item>
		<title>Abrechnungszeitr&#228;ume Betriebskosten in einer Gesamtabrechnung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2008/04/abrechnungszeitraeume-betriebskosten-in-einer-gesamtabrechnung/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 08:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olli_O</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebs- und Heizkosten]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Wenn &#252;ber verbrauchsabh&#228;ngige Betriebskosten nicht getrennt von den sonstigen Betriebskosten abzurechnen ist, so ist eine Gesamtabrechnung der Betriebskosten nicht deshalb formell unwirksam, weil der Abrechnungszeitraum einer in die Gesamtabrechnung eingestellten Abrechnung verbrauchsabh&#228;ngiger Betriebskosten nicht deckungsgleich ist mit dem der Gesamtabrechnung zugrunde liegenden Abrechnungszeitraum. 2. Bei einer auf das Kalenderjahr bezogenen Gesamtabrechnung &#252;ber die Betriebskosten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Wenn &#252;ber verbrauchsabh&#228;ngige Betriebskosten nicht getrennt von den sonstigen Betriebskosten abzurechnen ist, so ist eine Gesamtabrechnung der Betriebskosten nicht deshalb formell unwirksam, weil der Abrechnungszeitraum einer in die Gesamtabrechnung eingestellten Abrechnung verbrauchsabh&#228;ngiger Betriebskosten nicht deckungsgleich ist mit dem der Gesamtabrechnung zugrunde liegenden Abrechnungszeitraum.</p>
<p>2. Bei einer auf das Kalenderjahr bezogenen Gesamtabrechnung &#252;ber die Betriebskosten beginnt die Frist f&#252;r die Abrechnung der Vorauszahlungen auf die Betriebskosten mit dem Ende des Kalenderjahres auch dann, wenn der in die Gesamtabrechnung einbezogenen Abrechnung verbrauchsabh&#228;ngiger Betriebskosten ein davon abweichender Abrechnungszeitraum &#8211; etwa die j&#228;hrliche Heizperiode &#8211; zugrunde liegt.</p>
<p>
BGH, Urteil vom 30.04.2008 -VIII ZR 240/07- in NZM 2008, 520-522 = GE 2008, 853-854</p>
<p><span id="more-291"></span>
<p>Ein Vermieter der zuvor verbrauchsabh&#228;nigige Betriebskosten (Heiz- und Warmwasserkosten) getrennt von den nicht verbrauchsabh&#228;ngigen Betriebskosten (Grundsteuer, Hausreinigung u.a.) abgerechnet hat und diese nunmehr zusammen abrechnet, begibt sich nicht in die Gefahr der formellen Unwirksamkeit dieser Abrechnung, durch die Vermischung von zwei Abrechnungssystemen.</p>
<p>Hatte er zuvor die warmen Betriebskosten nach Heizperioden abgerechnet (nicht nach Kalenderjahren) kann er diese mit der kalenderm&#228;&#223;igen Abrechnung verbinden.</p>
<p>Die gem. § 556 Abs. 3 S. 1 BGB (Jahresfrist) endet erst mit dem auf das Abrechnungsjahr folgendem Kalenderjahr. Die anteiligen, dem Abrechnungsjahr vorausgehenden Kosten f&#252;r Warmwasser und Heizung, sind unsch&#228;dlich.</p>
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		<title>AG Charlottenburg &#8211; Berichtigung Betriebskostenabrechnung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/01/ag-charlottenburg-berichtigung-bk-abrechnung-innerhalb-abrechnungsfrist/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jan 2007 14:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebs- und Heizkosten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vermieter ist auch nach Erteilung einer Betriebskostenabrechnung und Auskehrung des sich daraus ergebenden Guthabens nicht gehindert, Nachforderungen aus der innerhalb der Abrechnungsfrist erfolgten Korrektur dieser Abrechnung geltend zu machen. AG Charlottenburg, Urteil vom 18.01.2007 &#8211; 229 C 257/06 &#8211; in GE 2007, 297]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vermieter ist auch nach Erteilung einer Betriebskostenabrechnung und Auskehrung des sich daraus ergebenden Guthabens nicht gehindert, Nachforderungen aus der innerhalb der Abrechnungsfrist erfolgten Korrektur dieser Abrechnung geltend zu machen.</p>
<p>AG Charlottenburg, Urteil vom 18.01.2007 &#8211; 229 C 257/06 &#8211; in GE 2007, 297</p>
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		<title>AG Charlottenburg &#8211; Kosten f&#252;r Leerstand tr&#228;gt Vermieter</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2005/04/ag-charlottenburg-kosten-fr-leerstand-trgt-vermieter/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2005 10:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebs- und Heizkosten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vermieter hat bei Leerstand keinen Anspruch gegen den Mieter auf &#196;nderung des Verteilungsschl&#252;ssels, wonach bestimmte Betriebskostenpositionen (Wasser, M&#252;ll, Strom) nur nach der Fl&#228;che der vermieteten Wohnungen umgelegt werden und die Leerstandsfl&#228;chen herauszurechnen sind. AG Charlottenburg, Urteil vom 26.04.2005 – 240 C 22/05, GE 2005, 1065 Das Amtsgericht Charlottenburg schlie&#223;t sich hier im Ergebnis der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vermieter hat bei Leerstand keinen Anspruch gegen den Mieter auf &#196;nderung des Verteilungsschl&#252;ssels, wonach bestimmte Betriebskostenpositionen (Wasser, M&#252;ll, Strom) nur nach der Fl&#228;che der vermieteten Wohnungen umgelegt werden und die Leerstandsfl&#228;chen herauszurechnen sind.</p>
<p>AG Charlottenburg, Urteil vom 26.04.2005 – 240 C 22/05, GE 2005, 1065</p>
<p>Das Amtsgericht Charlottenburg schlie&#223;t sich hier im Ergebnis der Rechtsprechung seiner eigenen Berufungskammer ZK 65. des LG Berlin an.</p>
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		<title>AG Charlottenburg &#8211; Umlagef&#228;higkeit von Wachschutzkosten, Concierge</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/01/ag-charlottenburg-umlagefaehigkeit-von-wachschutzkosten-concierge/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jan 2007 13:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebs- und Heizkosten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die mietvertragliche Vereinbarung &#252;ber die Umlage der Kosten f&#252;r einen &#8220;Pf&#246;rtner&#8221; oder &#8220;Concierge&#8221; umfasst nicht die Kosten f&#252;r einen Wachschutz. AG Charlottenburg, Urteil vom 30.01.2007 -224 C 276/06- in GE 2007, 1125]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die mietvertragliche Vereinbarung &#252;ber die Umlage der Kosten f&#252;r einen &#8220;Pf&#246;rtner&#8221; oder &#8220;Concierge&#8221; umfasst nicht die Kosten f&#252;r einen Wachschutz.</p>
<p>AG Charlottenburg, Urteil vom 30.01.2007 -224 C 276/06- in GE 2007, 1125</p>
]]></content:encoded>
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		<title>AG M&#252;nchen &#8211; Zeitrahmen f&#252;r Belegeinsicht bei Betriebskosten</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2006/07/ag-muenchen-zeitrahmen-fuer-belegeinsicht-bei-betriebskosten/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Jul 2006 11:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebs- und Heizkosten]]></category>

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		<description><![CDATA[Hat der Mieter nicht ausreichend Zeit zur Einsicht in die Belege betreffend die Betriebskostenabrechnung (hier: zweieinhalb Stunden), so gilt die Belegeinsicht als verweigert und der Mieter kann einzelne Betriebskostenpositionen pauschal bestreiten. AG M&#252;nchen, Urteil vom 07.07.2006 – 453 C 26483/05- in NZM 2006, 929 Das AG M&#252;nchen stellt in einer Einzelfallentscheidung ausdr&#252;cklich klar, was allgemeine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat der Mieter nicht ausreichend Zeit zur Einsicht in die Belege betreffend die Betriebskostenabrechnung (hier: zweieinhalb Stunden), so gilt die Belegeinsicht als verweigert und der Mieter kann einzelne Betriebskostenpositionen pauschal bestreiten.<br />
<em>AG M&#252;nchen, Urteil vom 07.07.2006 – 453 C 26483/05- in NZM 2006, 929</em></p>
<p><span id="more-146"></span></p>
<p>Das AG M&#252;nchen stellt in einer Einzelfallentscheidung ausdr&#252;cklich klar, was allgemeine Meinung ist:</p>
<ol>
<li>Der Mieter hat alle Zeit der Welt, um die Betriebskostenbelege beim Vermieter einzusehen.</li>
<li>Der Vermieter muss Originale vorlegen (siehe OLG D&#252;sseldorf in WuM 1993, 411 und AG Hamburg in WuM 1991, 282).</li>
</ol>
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		<item>
		<title>AG M&#252;nchen: Belegeinsicht bei Betriebskosten</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jul 2006 16:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebs- und Heizkosten]]></category>

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		<description><![CDATA[Hat der Mieter nicht ausreichend Zeit zur Einsicht in die Belege betreffend die Betriebskostenabrechnung (hier: zweieinhalb Stunden), so gilt die Belegeinsicht als verweigert und der Mieter kann einzelne Betriebskostenpositionen pauschal bestreiten. AG M&#252;nchen, Urteil vom 07.07.2006 – 453 C 26483/05- in NZM 2006, 929 Die Entscheidung ist gut begr&#252;ndet und stellt klar, dass der Mieter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat der Mieter nicht ausreichend Zeit zur Einsicht in die Belege betreffend die Betriebskostenabrechnung (hier: zweieinhalb Stunden), so gilt die Belegeinsicht als verweigert und der Mieter kann einzelne Betriebskostenpositionen pauschal bestreiten.<br />
AG M&#252;nchen, Urteil vom 07.07.2006 – 453 C 26483/05- in NZM 2006, 929</p>
<p><span id="more-165"></span></p>
<p>Die Entscheidung ist gut begr&#252;ndet und stellt klar, dass der Mieter ausreichend Zeit zur Einsichtnahme in die Betriebskostenunterlagen haben muss. Da Fotokopien durch den Vermieter im Regelfall nicht mehr versendet werden m&#252;ssen, kann der Mieter auch jeden Aufwand mit der Einsichtnahme betreiben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>AG Mitte: Guthaben des Mieters aus Abrechnungen vor Insolvenzer&#246;ffnung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2004/03/ag-mitte-guthaben-des-mieters-aus-abrechnungen-vor-insolvenzerffnung/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2004 16:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebs- und Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Speziell]]></category>

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		<description><![CDATA[Guthaben aus Abrechnungszeitr&#228;umen, die vor dem Er&#246;ffnungsbe-schluss enden, stellen (nur) eine Insolvenzforderung dar, die der Mieter gem&#228;&#223; § 108 Abs. 2 InsO anmelden muss. AG Mitte v. 18.3.2004 &#8211; 16 C 401/03 -, MM 05, 39 Problemlage: Muss der Insolvenzverwalter Guthaben auszah­len, die aus Perioden vor Er&#246;ffnung der Insolvenz stammen, wo aber die Abrechnung erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Guthaben aus Abrechnungszeitr&#228;umen, die vor dem Er&#246;ffnungsbe-schluss enden, stellen (nur) eine Insolvenzforderung dar, die der Mieter gem&#228;&#223; § 108 Abs. 2 InsO anmelden muss.</strong></p>
<p><em>AG Mitte v. 18.3.2004 &#8211; 16 C 401/03 -, MM 05, 39</em></p>
<p><span id="more-28"></span><strong>Problemlage: </strong>Muss der Insolvenzverwalter Guthaben auszah­len, die aus Perioden <em>vor </em>Er&#246;ffnung der Insolvenz stammen, wo aber die Abrechnung erst nach Er&#246;ffnung des Verfahrens erfolgt?</p>
<p>Das AG Mitte verneint: „&#8230; Es handelt sich bei dem Betriebskostenguthaben nicht um eine -insolvenzfeste und jederzeit aufrechenbare &#8211; Masseverbindlichkeit im Sinne des § 55 Abs. 1 Nr. 3 InsO. Denn ein Betriebskostengut­haben, das sich aus einem Abrechnungszeitraum vor Er&#246;ffnung des Insolenzverfahrens ergibt, stellt nach ersichtlich einhelliger Meinung eine Insolvenzforderung gem&#228;&#223; §§ 108 Abs. 2, 38 InsO dar, die nur durch Anmeldung zur Tabelle geltend gemacht werden kann.<a name="sdfootnote1anc"></a><sup>1</sup></p>
<p><font size="3">Denn der R&#252;ckzah­l</font>ungsanspruch des Mieters entsteht jeweils ratierlich monatlich in H&#246;he der Vorauszahlung und somit vor Er&#246;ffnung des Insolvenzver­fahrens. Der sp&#228;tere Zugang der Betriebskostenabrechnung bewirkt lediglich die F&#228;lligkeit des Anspruchs (Franken, a.a.O., RN 438). &#8230; Ein Aussonderungsrecht nach § 47 InsO kommt nicht in Betracht, weil ein Betriebskostenguthaben kein aussonderungsf&#228;higes dingli­ches oder pers&#246;nliches Recht darstellt. &#8230;“.</p>
<p>Die Vorschrift des § 108 InsO ist au&#223;erordentlich kompliziert.</p>
<p><strong><font size="1">§</font></strong> <font size="1"><strong>108 InsO </strong>- <strong>Fortbestehen von Dauerschuldverh&#228;ltnissen</strong></font></p>
<p><font size="1">(1)</font> <font size="1"><sup>1</sup>Miet- und Pachtverh&#228;ltnisse des Schuldners &#252;ber unbewegliche Gegenst&#228;nde oder R&#228;ume sowie<br />
Dienstverh&#228;ltnisse des Schuldners bestehen mit Wirkung f&#252;r die Insol­venzmasse fort. <sup>2</sup>Dies gilt auch f&#252;r<br />
Miet- und Pachtverh&#228;ltnisse die der Schuldner als Vermieter oder Ver­p&#228;chter eingegangen war und die<br />
sonstige Gegenst&#228;nde betreffen, die einem Dritten, der ihre Anschaf­fung oder Herstellung finanziert hat,<br />
zur Sicherheit &#252;bertragen wurden.</font></p>
<p><font size="1">(2)</font> <font size="1">Anspr&#252;che f&#252;r die Zeit vor der Er&#246;ffnung des Insolvenzverfahrens kann der andere Teil nur als Insol<br />
venzgl&#228;ubiger geltend machen.</font></p>
<p>Nach der Rechtsprechung des BGH  ist der Insolvenzverwalter auch f&#252;r vom Vermieter noch nicht abgerechnete Perioden zust&#228;ndig und muss Nebenkostenabrechnungen f&#252;r diese alten Zeitr&#228;ume erteilen. Da eine Aufrechnung mit sog. „Altforderungen“ vor Insolvenzer&#246;ffnung durch den Mieter, der nicht selbst Insolvenzschuldner ist, unzul&#228;ssig ist, kann der Mieter sein Guthaben nur als Insolvenzforderung anmelden.</p>
<div>
<p><font size="2"><a name="sdfootnote1sym"></a>1Franken, 	Mietverh&#228;ltnisse in der Insolvenz, 2002, RN 437, 438; 	Wolf/Eckert/Ball, Handbuch des gewerblichen Miet-, Pacht- und 	Leasingrechts, 8. Aufl., RN 1565; Staudin­ger/Weitemeyer, 	BGB-Kommentar (2003); § 556 RN 120</font></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>AG Mitte: Vorwegabzug f&#252;r Gewerbe, Kaltwasserstagnation, Belegkopien</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2005/09/ag-mitte-vorwegabzug-fr-gewerbe-kaltwasserstagnation-belegkopien/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2005 15:22:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebs- und Heizkosten]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Der Vorwegabzug f&#252;r Gewerbe bei der Grundsteuer nach der aus dem Einheitswertbescheid sich ergebenden Fl&#228;che ist ausreichend. F&#252;r Wasserkosten ist ein Vorwegabzug dann nicht erforderlich, wenn die Wasserversorgungs- und Entw&#228;sserungskosten f&#252;r das Gewerbe verbrauchsabh&#228;ngig abgerechnet werden. Der Vorwegabzug bei M&#252;llabfuhrkosten ist entbehrlich, wenn der Gewerbem&#252;ll &#252;ber eigene M&#252;lltonnen des Gewerberaummieters entsorgt wird. 2. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Der Vorwegabzug f&#252;r Gewerbe bei der Grundsteuer nach der aus dem Einheitswertbescheid sich ergebenden Fl&#228;che ist ausreichend. F&#252;r Wasserkosten ist ein Vorwegabzug dann nicht erforderlich, wenn die Wasserversorgungs- und Entw&#228;sserungskosten f&#252;r das Gewerbe verbrauchsabh&#228;ngig abgerechnet werden. Der Vorwegabzug bei M&#252;llabfuhrkosten ist entbehrlich, wenn der Gewerbem&#252;ll &#252;ber eigene M&#252;lltonnen des Gewerberaummieters entsorgt wird.</p>
<p>2. Die Mehrkosten bei l&#228;ngerer Stagnation des Kaltwassers w&#228;hrend der Nachtzeit rechtfertigen keinen Abzug hinsichtlich der Wasserkosten.</p>
<p>3. Die vereinbarte Umlage der Warmwasserkosten zu 100 % bei einem Mieter scheitert nicht daran, dass nicht alle Mieter zugestimmt haben.</p>
<p>4. Ist bereits vor Abschluss des Mietvertrages vermieterseits die Versorgung mit Nahw&#228;rme vereinbart worden und hat sich der Vermieter im Mietvertrag diese W&#228;rmeversorgung vorbehalten, bedarf es nicht der gesonderten Zustimmung des Mieters zu dieser Versorgungsart (Abgrenzung zu BGH, Urteil vom 6.4.2005 &#8211; VIII ZR 54/04 = GE 2005, 664 ff).</p>
<p>5. Der Mieter hat keinen Anspruch auf &#220;bersendung von Belegkopien gegen&#252;ber dem ortsans&#228;ssigen Vermieter.</p>
<p>AG Mitte, Urteil vom 7.9.2005 &#8211; 5 C 577/04, GE 2005,1253 ff</p>
<p><span id="more-101"></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>AG Sch&#246;neberg &#8211; Abflussprinzip, Wirtschaftlichkeitsgebot, Hauswart plus Service</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2006/12/ag-schoeneberg-abflussprinzip-bei-bk-abrechnung-wirtschaftlichkeitsgebot-hauswart-plus-service/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2006/12/ag-schoeneberg-abflussprinzip-bei-bk-abrechnung-wirtschaftlichkeitsgebot-hauswart-plus-service/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2006 10:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebs- und Heizkosten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mietrechtsinfo.de/2006/12/20/ag-schoeneberg-abflussprinzip-bei-bk-abrechnung-wirtschaftlichkeitsgebot-hauswart-plus-service/</guid>
		<description><![CDATA[1. Der Vermieter darf zumindest dann Betriebskosten nach dem so genannten Abflussprinzip bei der Betriebskostenabrechnung einstellen, wenn in den fraglichen Abrechnungszeitr&#228;umen kein Mieterwechsel stattgefunden hat. 2. Die Besch&#228;ftigung eines Hausreinigungsservices neben einem Hauswart verst&#246;&#223;t jedenfalls dann nicht gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot, wenn die orts&#252;blichen Kosten f&#252;r einen Hauswart dadurch nicht &#252;berschritten werden. AG Sch&#246;neberg, Urteil vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Der Vermieter darf zumindest dann Betriebskosten nach dem so genannten Abflussprinzip bei der Betriebskostenabrechnung einstellen, wenn in den fraglichen Abrechnungszeitr&#228;umen kein Mieterwechsel stattgefunden hat.</p>
<p>2. Die Besch&#228;ftigung eines Hausreinigungsservices neben einem Hauswart verst&#246;&#223;t jedenfalls dann nicht gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot, wenn die orts&#252;blichen Kosten f&#252;r einen Hauswart dadurch nicht &#252;berschritten werden.</p>
<p>AG Sch&#246;neberg, Urteil vom 20.12.2006 &#8211; 5a C 166/06 in GE 2007, 301</p>
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		<title>AG Spandau: Kosten einer Anti-Terrorversicherung, Sturmsch&#228;den</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2005/02/ag-spandau-kosten-einer-anti-terrorversicherung-sturmschden/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2005 17:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebs- und Heizkosten]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Zu den Kos­ten ei­ner Sach­ver­si­che­rung k&#246;n­nen auch die Kos­ten ei­ner Ter­ror­ver­si­che­rung z&#228;h­len. Im Rah­men ei­ner ord­nungs­ge­m&#228;­&#223;en Ge­sch&#228;fts­f&#252;h­rung k&#246;n­nen die­se je­doch nur im Rah­men der Er­for­der­lich­keit an­ge­setzt wer­den. Da­zu kommt es da­rauf an, dass das fra­gli­che Ge­b&#228;u­de in ei­ner ge­f&#228;hr­de­ten Ge­gend liegt. Dies kann et­wa in un­mit­tel­ba­rer N&#228;­he ei­ner Bot­schaft, ei­nes Kon­su­lats oder ei­ner mi­li­t&#228;­ri­schen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1. Zu den Kos­ten ei­ner Sach­ver­si­che­rung k&#246;n­nen auch die Kos­ten ei­ner Ter­ror­ver­si­che­rung z&#228;h­len. Im Rah­men ei­ner ord­nungs­ge­m&#228;­&#223;en Ge­sch&#228;fts­f&#252;h­rung k&#246;n­nen die­se je­doch nur im Rah­men der Er­for­der­lich­keit an­ge­setzt wer­den. Da­zu kommt es da­rauf an, dass das fra­gli­che Ge­b&#228;u­de in ei­ner ge­f&#228;hr­de­ten Ge­gend liegt. Dies kann et­wa in un­mit­tel­ba­rer N&#228;­he ei­ner Bot­schaft, ei­nes Kon­su­lats oder ei­ner mi­li­t&#228;­ri­schen Ein­rich­tung, auf die ter­ro­ris­ti­sche An­schl&#228;­ge zu be­f&#252;rch­te sind, der Fall sein.  </strong></p>
<p><strong>2. Kosten f&#252;r die Beseitigung von Sturmsch&#228;den ge­h&#246;­ren in Ber­lin nicht zu Gar­ten­pfle­ge­kos­ten, weil es in Ber­lin nicht h&#228;u­fig schwe­rer st&#246;­ren­de St&#252;r­me gibt. Ein Sturm ist da­her als ein un­ge­w&#246;hn­li­ches Na­tu­re­reig­nis zu be­ur­tei­len, wes­halb es sich bei der Be­sei­ti­gung von Sturm­sch&#228;­den nicht um pe­ri­odisch an­fal­len­de Be­triebs­kos­ten han­delt.</strong></p>
<p>AG Span­dau, Ur­teil vom 08.02.05 &#8211; 2 a C 755/04 &#8211; in GE 2005, 1255</p>
<p><span id="more-70"></span></p>
<p><font size="2"><font face="Arial, sans-serif">Pro­blem­la­ge: Im Zu­ge der all­ge­mei­nen Ter­ror­hys­te­rie, aber auch we­gen tra­di­tio­nell be­son­ders gu­ter Kon­tak­te der Ver­si­che­rungs­wirt­schaft zur Ge­b&#228;u­de­wirt­schaft, kommt es in j&#252;ngs­ter Zeit viel­fach zum Ab­schluss so­ge­nann­ter &#8220;An­ti­ter­ror-Ver­si­che­run­gen&#8221; auch f&#252;r Wohn­ge­b&#228;u­de in rei­nen Wohn­ge­gen­den. In ei­nem uns be­kann­ten Fall ver­such­te et­wa ei­ne der gr&#246;&#223;­ten Ber­li­ner Haus­ver­wal­tun­gen, ei­ne der­ar­ti­ge Ver­si­che­rung f&#252;r ei­ne Wohnungsanlage ohne Gewerbe<em> </em>in ei­nem rei­nen Wohn­ge­biet in Ber­lin-Ste­glitz um­zu­le­gen (das Haus wird zwi­schen­zeit­lich vom In­sol­venz­ver­wal­ter be­treut).</font></font></p>
<p>Der­ar­ti­ge Kos­ten f&#252;r neu ein­ge­f&#252;hr­te Ver­si­che­run­gen sind im Rah­men der ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­nen Wirt­schaft­lich­keit nur dann um­la­ge­f&#228;­hig, wenn hin­sicht­lich des Ge­b&#228;u­des ei­ne be­son­de­re Ge­f&#228;hr­dungs­la­ge ge­ge­ben ist. Wann dies der Fall sein k&#246;nn­te, stellt das Amts­ge­richt Span­dau im Leit­satz klar. Oh­ne ei­ne der­ar­ti­ge be­son­de­re Ge­f&#228;hr­dungs­la­ge sind Kos­ten ei­ner der­ar­tig &#252;ber­fl&#252;s­si­gen und letzt­lich nur auf Pr&#228;­mie­nin­te­res­sen der Ver­si­che­rungs­wirt­schaft fu­&#223;en­den zu­s&#228;tz­li­chen Ge­b&#228;u­de­ver­si­che­rung nicht um­la­ge­f&#228;­hig und k&#246;n­nen durch die Mie­ter zu­r&#252;ck­ge­wie­sen wer­den.</p>
<p>Die im Zu­sam­men­hang mit Baum­f&#228;l­lar­bei­ten und Be­r&#228;u­mungs­ar­bei­ten nach Sturm­sch&#228;­den auf­tre­ten­den Gar­ten­pfle­ge­kos­ten ge­h&#246;­ren nach Auf­fas­sung des AG Span­dau nicht zu den pe­ri­odisch wie­der­keh­ren­den Ar­bei­ten und sind da­her nicht um­la­ge­f&#228;­hig. Die Auf­r&#228;u­mar­bei­ten nach ei­nem in Ber­lin sel­te­nen Sturm k&#246;n­nen nicht als Gar­ten­pfle­ge­kos­ten gel­tend ge­macht wer­den. Um­la­ge­f&#228;­hig sind im­mer nur pe­ri­odisch wie­der­keh­ren­de Kos­ten. Da­bei wird all­ge­mein da­von aus­ge­gan­gen, dass Kos­ten nur dann pe­ri­odisch wie­der­keh­rend in die­sem Sin­ne sind, wenn sie in ma­xi­mal vier­j&#228;h­ri­gen Zeit­r&#228;u­men re­gel­m&#228;­&#223;ig an­fal­len.</p>
<p>Nach den­sel­ben Grund­s&#228;t­zen d&#252;rf­ten auch die h&#228;u­fig bei Gar­ten­pfle­ge­kos­ten mit ein­ges­tell­ten Baum­f&#228;ll­kos­ten und Ro­dungs­kos­ten nicht um­la­ge­f&#228;­hig sein.</p>
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