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	<title>mietrechtsinfo.de &#187; Gewährleistung</title>
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	<description>Informationen und Rechtsprechung zum  Mietrecht</description>
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		<title>AG Charlottenburg &#8211; Verpflichtung zur Beseitigung von Graffiti</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2006/06/ag-charlottenburg-verpflichtung-zur-beseitigung-von-graffiti/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jun 2006 11:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewährleistung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mieter kann verlangen, dass der Vermieter Graffiti im Hauseingangsbereich entfernt. AG Charlottenburg, Urteil vom 22.06.2006 &#8211; 233 C 47/06 &#8211; in GE 2007, 227]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left">Der Mieter kann verlangen, dass der Vermieter Graffiti im Hauseingangsbereich entfernt.</p>
<p>AG Charlottenburg, Urteil vom 22.06.2006 &#8211; 233 C 47/06 &#8211; in GE 2007, 227</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>AG Charlottenburg: Zum Anspruch des Mieters auf L&#228;rmfreiheit</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2004/11/ag-charlottenburg-zum-anspruch-des-mieters-auf-lrmfreiheit/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2004 15:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewährleistung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mieter einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus kann nicht erwarten, dass Ger&#228;usche von au&#223;en nicht mehr wahrgenommen werden. Anders ist es nur bei Baum&#228;ngeln (Trittschallschutz) oder vermeidbarem L&#228;rm, f&#252;r den der Mieter beweispflichtig ist. AG Charlottenburg, Urteil vom 25.11.2004 &#8211; 211 C 476/02; GE 2005, 1199 Die Schallschutzvorschriften wurden nach der Beweisaufnahme beim Ausbau der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Mieter einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus kann nicht erwarten, dass Ger&#228;usche von au&#223;en nicht mehr wahrgenommen werden.</strong></p>
<p><strong>Anders ist es nur bei Baum&#228;ngeln (Trittschallschutz) oder vermeidbarem L&#228;rm, f&#252;r den der Mieter beweispflichtig ist.</strong></p>
<p>AG Charlottenburg, Urteil vom 25.11.2004 &#8211; 211 C 476/02; GE 2005, 1199</p>
<p><span id="more-65"></span>Die Schallschutzvorschriften wurden nach der Beweisaufnahme beim Ausbau der &#252;ber der kl&#228;gerischen Wohnung gelegenen Dachgeschosswohnung eingehalten. Dass die Mieter des Dachgeschosses &#252;ber die normale Nutzung hinausgehenden L&#228;rm verursachen, haben die Kl&#228;ger nicht unter Beweis gestellt. Die bei normaler Nutzung entstehenden Ger&#228;usche verursachen nur sozial ad&#228;quate Ger&#228;uschbeeintr&#228;chtigungen und sind hinzunehmen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AG K&#246;penick &#8211; Standards und M&#228;ngelbeseitigung nach Modernisierung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/10/ag-koepenick-standards-und-maengelbeseitigung-nach-modernisierung/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 12:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewährleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Durchf&#252;hrung einer Modernisierungsma&#223;nahme in der Mietwohnung und einer entsprechenden Mieterh&#246;hung muss der mit der Ma&#223;nahme bezweckte Erfolg grunds&#228;tzlich nach den geltenden Standards gegeben sein (hier: Schallschutz nach fachgerechtem Einbau von Isolierglasfenstern). Anderenfalls hat der Mieter einen Anspruch auf Instandsetzung. AG K&#246;penick, Urteil vom 09.10.2007 -5 C 117/05- in WuM 2008, 25 Das AG K&#246;penick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Durchf&#252;hrung einer Modernisierungsma&#223;nahme in der Mietwohnung und einer entsprechenden Mieterh&#246;hung muss der mit der Ma&#223;nahme bezweckte Erfolg grunds&#228;tzlich nach den geltenden Standards gegeben sein (hier: Schallschutz nach fachgerechtem Einbau von Isolierglasfenstern). Anderenfalls hat der Mieter einen Anspruch auf Instandsetzung.</p>
<p>AG K&#246;penick, Urteil vom 09.10.2007 -5 C 117/05- in WuM 2008, 25</p>
<p><span id="more-287"></span></p>
<p>Das AG K&#246;penick stellt klar, dass der Mieter zwar keinen Anspruch auf Modernisierung hat. Erfolgt aber eine Modernisierung, m&#252;ssen die ausgef&#252;hrten Arbeiten dem Stand der Technik zum Zeitpunkt des Einbaus entsprechen. Der Mieter muss sich daher nicht mit &#8220;Einfachstl&#246;sungen&#8221; oder kostensparenden Billigbauteilen abspeisen lassen, wenn dies nicht ausdr&#252;cklich vereinbart ist.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; Beschaffenheitsvereinbarung und Nutzungs&#228;nderung hinsichtlich benachbarter Gewerbe</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2009/09/bgh-beschaffenheitsvereinbarung-und-nutzungsaenderung-hinsichtlich-benachbarter-gewerbe/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2009/09/bgh-beschaffenheitsvereinbarung-und-nutzungsaenderung-hinsichtlich-benachbarter-gewerbe/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 10:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewährleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Minderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mietrechtsinfo.de/2009/09/23/bgh-beschaffenheitsvereinbarung-und-nutzungsaenderung-hinsichtlich-benachbarter-gewerbe/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wohnraummiete: Konkludente Beschaffenheitsvereinbarung hinsichtlich der Nutzbarkeit einer Plattform als Dachterrasse; Mieteranspruch auf Unterlassung technischer &#196;nderungen an Zu- und Abluftleitungen wegen Erh&#246;hung von Ger&#228;uschimmissionen</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mietvertragliche Abreden zur Beschaffenheit der Mietsache k&#246;nnen auch konkludent in der Weise getroffen werden, dass der Mieter dem Vermieter bestimmte Anforderungen an die Mietsache zur Kenntnis bringt und dieser zustimmt. Eine einseitig gebliebene Vorstellung des Mieters gen&#252;gt daf&#252;r jedoch selbst dann noch nicht, wenn sie dem Vermieter bekannt ist. Erforderlich ist vielmehr, dass der Vermieter darauf in irgendeiner Form zustimmend reagiert.</p>
<p>Ein Mieter kann nicht ohne Weiteres erwarten, dass der Vermieter Ver&#228;nderungen am Geb&#228;ude, die durch die Nutzungsbed&#252;rfnisse anderer Mieter erforderlich werden, unterl&#228;sst, wenn dies zwar zu einer Steigerung der Ger&#228;uschimmissionen f&#252;hrt, die Belastung aber auch nach der Ver&#228;nderung noch den technischen Normen gen&#252;gt, deren Einhaltung der Vermieter schuldet.</p>
<p>BGH, Urteil vom 23.09.2009 -VIII ZR 300/08- in WuM 2009, 659</p>
<p><span id="more-444"></span>
<p>Der BGH hatte hier einen Fall zu beurteilen, bei dem ein Wohnraummieter sich durch die ordnungsgem&#228;&#223; installierte und betriebene Enl&#252;ftung eines Fischrestaurants bel&#228;stigt f&#252;hlte. Zuvor war in dem Ladenlokal im EG des Mehrfamilienhauses eine Bankfiliale untergebracht.</p>
<p>Der BGH sieht derartige Nutzungs&#228;nderungen in einem Mehrfamilienhaus mit gr&#246;&#223;eren Gewerbefl&#228;chen im EG als hinnehmbar an.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; Beweislast f&#252;r Schadensersatz bei Fogging</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2006/03/bgh-beweislast-fr-schadensersatz-bei-fogging/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2006/03/bgh-beweislast-fr-schadensersatz-bei-fogging/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2006 15:56:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewährleistung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Voraussetzungen f&#252;r den von einem Mieter wegen des sogenannten Fogging gegen den Vermieter geltend gemachten Schadensersatzanspruch aus § 536 a Abs. 1 Alt. 2 BGB einschlie&#223;lich des Verschuldens des Vermieters sind vom Mieter darzulegen und zu beweisen. Insoweit gilt nur dann etwas anderes, wenn feststeht, dass die Schadensursache im Herrschafts- und Einflussbereich des Vermieters [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Voraussetzungen f&#252;r den von einem Mieter wegen des sogenannten Fogging gegen den Vermieter geltend gemachten Schadensersatzanspruch aus § 536 a Abs. 1 Alt. 2 BGB einschlie&#223;lich des Verschuldens des Vermieters sind vom Mieter darzulegen und zu beweisen. Insoweit gilt nur dann etwas anderes, wenn feststeht, dass die Schadensursache im Herrschafts- und Einflussbereich des Vermieters gesetzt worden ist; in diesem Fall muss sich der Vermieter hinsichtlich des Verschuldens entlasten.</p>
<p>BGH 8. Zivilsenat, Beschlu&#223; vom 25. Januar 2006 -VIII ZR 223/04- in WuM 2006, 147<br />
<span id="more-7"></span></p>
<p>Der BGH stellt klar, dass der Schadensersatzanspruch des Mieters wegen so genanntem Fogging in jedem Falle eine entsprechende Darlegung und Beweisantritte des Mieters zur Verursachung voraussetzt. Es geht hier demnach nicht um die Frage, ob der Vermieter instandsetzungspflichtig ist. Dies wird leider in der Fachpresse (beispielsweise im Grundeigentum) vielfach nicht ganz klar.</p>
<p>Wenn Instandsetzung geltend gemacht wird, ist immer zun&#228;chst der Vermieter beweispflichtig daf&#252;r, dass die Schadensursache nicht in seinem Einflussbereich zu suchen ist. Die Beweislast f&#252;r den Schadensersatzanspruch aus § 536 Abs. 1 2. Alternative BGB nachtr&#228;glicher verschuldeter Mangel ist jedoch entsprechend der herrschenden Meinung im Schrifttum genau umgekehrt. Das ergibt sich bereits aus dem Gesetzeswortlaut.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; erhebliche Wohnfl&#228;chenabweichung als K&#252;ndigungsgrund</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2009/04/bgh-erhebliche-wohnflaechenabweichung-als-kuendigungsgrund/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2009/04/bgh-erhebliche-wohnflaechenabweichung-als-kuendigungsgrund/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 17:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewährleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Flächenabweichung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine fristlose K&#252;ndigung nach § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BGB erfordert nicht, dass der Mieter darlegt, warum ihm die Fortsetzung des Mietverh&#228;ltnisses nicht zumutbar ist. F&#252;r die Wirksamkeit einer K&#252;ndigung gen&#252;gt es vielmehr grunds&#228;tzlich, wenn einer der in § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BGB aufgef&#252;hrten Tatbest&#228;nde vorliegt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine fristlose K&#252;ndigung nach § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BGB erfordert nicht, dass der Mieter darlegt, warum ihm die Fortsetzung des Mietverh&#228;ltnisses nicht zumutbar ist. F&#252;r die Wirksamkeit einer K&#252;ndigung gen&#252;gt es vielmehr grunds&#228;tzlich, wenn einer der in § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BGB aufgef&#252;hrten Tatbest&#228;nde vorliegt. Dies gilt auch, wenn die angemietete Wohnung mehr als 20 % weniger Wohnfl&#228;che hat als vertraglich vereinbart.</p>
<p>BGH, Urteil vom 29.04.2009 -VIII ZR 142/08- in WuM 2009, 349</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; K&#252;ndigung bei Gesundheitsgef&#228;hrdung und Abmahnung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/04/bgh-kuendigung-bei-gesundheitsgefaehrdung-und-abmahnung/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 14:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewährleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die au&#223;erordentliche fristlose K&#252;ndigung eines Mietverh&#228;ltnisses &#252;ber Wohnraum wegen erheblicher Gesundheitsgef&#228;hrdung nach § 543 Abs. 1, § 569 Abs. 1 BGB ist grunds&#228;tzlich erst zul&#228;ssig, wenn der Mieter dem Vermieter zuvor gem&#228;&#223; § 543 Abs. 3 Satz 1 BGB eine angemessene Abhilfefrist gesetzt oder eine Abmahnung erteilt hat. BGH v. 18.4.2007 &#8211; VIII ZR 182/06 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die au&#223;erordentliche fristlose K&#252;ndigung eines Mietverh&#228;ltnisses &#252;ber Wohnraum wegen erheblicher Gesundheitsgef&#228;hrdung nach § 543 Abs. 1, § 569 Abs. 1 BGB ist grunds&#228;tzlich erst zul&#228;ssig, wenn der Mieter dem Vermieter zuvor gem&#228;&#223; § 543 Abs. 3 Satz 1 BGB eine angemessene Abhilfefrist gesetzt oder eine Abmahnung erteilt hat.</p>
<p>BGH v. 18.4.2007 &#8211; VIII ZR 182/06 -,GE 2007, 841; WuM 2007, 319</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; keine eigenm&#228;chtige Ersatzvornahme des Mieters</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2008/01/bgh-keine-eigenmaechtige-ersatzvornahme-des-mieters/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 15:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewährleistung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mietrechtsinfo.de/2008/01/16/bgh-keine-eigenmaechtige-ersatzvornahme-des-mieters/</guid>
		<description><![CDATA[Beseitigt der Mieter eigenm&#228;chtig einen Mangel der Mietsache, ohne dass der Vermieter mit der Mangelbeseitigung in Verzug ist (§ 536a Abs. 2 Nr. 1 BGB) oder die umgehende Beseitigung des Mangels zur Erhaltung oder Wiederherstellung des Bestands der Mietsache notwendig ist (§ 536a Abs. 2 Nr. 2 BGB), so kann er die Aufwendungen zur Mangelbeseitigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beseitigt der Mieter eigenm&#228;chtig einen Mangel der Mietsache, ohne dass der Vermieter mit der Mangelbeseitigung in Verzug ist (§ 536a Abs. 2 Nr. 1 BGB) oder die umgehende Beseitigung des Mangels zur Erhaltung oder Wiederherstellung des Bestands der Mietsache notwendig ist (§ 536a Abs. 2 Nr. 2 BGB), so kann er die Aufwendungen zur Mangelbeseitigung weder nach § 539 Abs. 1 BGB noch als Schadensersatz gem&#228;&#223; § 536a Abs. 1 BGB vom Vermieter ersetzt verlangen.</p>
<p>BGH, Urteil vom 16.01.2008 -VIII ZR 222/06- in WuM 2008, 147</p>
<p><span id="more-265"></span></p>
<p>Die Entscheidung befasst sich mit dem in der Praxis sehr h&#228;ufigen Problem der &#8220;eigenm&#228;chtigen Ersatzvornahme&#8221; des Mieters (Instandsetzungsarbeiten ohne vorherige Aufforderung). Der BGH stellt klar, dass mit Ausnahme von unbedingt zur Erhaltung der Geb&#228;udesubstanz erforderlichen Arbeiten (§ 536 Abs. 2 Nr. 2 BGB) und bei Verzug kein Anspruch des Mieters auf Kostenersatz besteht.</p>
<p>Anders herum: Ohne Verzug bekommt der Mieter kein Geld oder wenn, dann nur f&#252;r die notwendigsten Ma&#223;nahmen zur Sicherung der Geb&#228;udesubstanz.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; Keine Pflicht zur turnusm&#228;&#223;igen &#220;berpr&#252;fung der Elektrik</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2008/10/bgh-keine-pflicht-zur-turnusmaessigen-ueberpruefung-der-elektrik/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2008/10/bgh-keine-pflicht-zur-turnusmaessigen-ueberpruefung-der-elektrik/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 13:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewährleistung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vermieter ist nicht verpflichtet, ohne besonderen Anlass eine regelm&#228;&#223;ige Generalinspektion der Elektroleitungen und Elektroger&#228;te in den Wohnungen seiner Mieter vorzunehmen. BGH, Urteil vom 15.10.2008 -VIII ZR 321/07- in WuM 20008, 719 und GE 2008, 1555]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vermieter ist nicht verpflichtet, ohne besonderen Anlass eine regelm&#228;&#223;ige Generalinspektion der Elektroleitungen und Elektroger&#228;te in den Wohnungen seiner Mieter vorzunehmen.</p>
<p>BGH, Urteil vom 15.10.2008 -VIII ZR 321/07- in WuM 20008, 719 und GE 2008, 1555</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; keine Verwirkung des sachm&#228;ngelgest&#252;tzten K&#252;ndigungsrechts</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2006/10/bgh-keine-verwirkung-des-sachmaengelgestuetzten-kuendigungsrechts/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2006/10/bgh-keine-verwirkung-des-sachmaengelgestuetzten-kuendigungsrechts/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2006 11:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewährleistung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mietrechtsinfo.de/2006/10/18/bgh-keine-verwirkung-des-sachmaengelgestuetzten-kuendigungsrechts/</guid>
		<description><![CDATA[Der Mieter einer mangelhaften Mietsache ist mit seinem K&#252;ndigungsrecht nicht in entsprechender Anwendung des § 539 BGB alter Fassung verwirkt, wenn er das K&#252;ndigungsrecht erst mehr als 6 Monate nach Auftreten des Mangels und vorbehaltloser Mietzahlung aus&#252;bt. Die bisherige Rechtsprechung des BGH (NZM 2000, 825) ist durch die Mietrechtsreform seit dem 01.09.2001 gegenstandslos. BGH Urteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mieter einer mangelhaften Mietsache ist mit seinem K&#252;ndigungsrecht nicht in entsprechender Anwendung des § 539 BGB alter Fassung verwirkt, wenn er das K&#252;ndigungsrecht erst mehr als 6 Monate nach Auftreten des Mangels und vorbehaltloser Mietzahlung aus&#252;bt. Die bisherige Rechtsprechung des BGH (NZM 2000, 825) ist durch die Mietrechtsreform seit dem 01.09.2001 gegenstandslos.</p>
<p>BGH Urteil vom 18.10.2006 &#8211; XII ZR 33/04 &#8211; in NZM 2006, 929 und GE 2006, 1606<br />
<span id="more-147"></span></p>
<p>Der f&#252;r Gewerbemietrecht zust&#228;ndige Senat des BGH stellt ausdr&#252;cklich klar, dass Verwirkung des Mieters wegen vorbehaltloser Mietzahlung &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum in analoger Anwendung des § 536 b BGB auch bei der h&#228;ufigen K&#252;ndigung wegen erheblicher M&#228;ngel nicht einschl&#228;gig ist.</p>
<p>Damit wird die bisherige Rechtsprechung des BGH zur (fehlenden-) Verwirkung des Minderungsrechts durch vorbehaltlose Mietzahlung best&#228;tigt und fortgef&#252;hrt.</p>
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