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	<title>mietrechtsinfo.de &#187; Gewerbemiete</title>
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	<description>Informationen und Rechtsprechung zum  Mietrecht</description>
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		<title>BGH &#8211;  Wertersatz f&#252;r Mieteraufwendungen</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2006/07/bgh-wertersatz-fuer-mieteraufwendungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Jul 2006 09:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewerbemiete]]></category>
		<category><![CDATA[Speziell]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei vorzeitiger Beendigung des Mietverh&#228;ltnisses bemisst sich der Umfang der Bereicherung bei wertsteigernden Investitionen in die Mietsache danach, in welchem Ma&#223; sich durch diese der objektive Ertragswert erh&#246;ht. BGH v. 26.7.2006 &#8211; XII ZR 46/05 &#8211; GE 2006, 1224]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei vorzeitiger Beendigung des Mietverh&#228;ltnisses bemisst sich der Umfang der Bereicherung bei wertsteigernden Investitionen in die Mietsache danach, in welchem Ma&#223; sich durch diese der objektive Ertragswert erh&#246;ht.</p>
<p>BGH v. 26.7.2006 &#8211; XII ZR 46/05 &#8211; GE 2006, 1224</p>
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		<item>
		<title>BGH &#8211; Angaben zur Untermiete bei Gewerbemiete</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2006/11/bgh-angaben-zur-untermiete-bei-gewerbemiete/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Nov 2006 10:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewerbemiete]]></category>
		<category><![CDATA[Speziell]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Zum Umfang der Auskunft, die der gewerbliche Vermieter vom Mieter verlangen kann, wenn dieser um die Erlaubnis zur Untervermietung nachsucht. 2. Bei Gewerbemiete kann der Vermieter eine pers&#246;nliche Vorstellung des Untermieters und erweiterte Angaben zu dessen pers&#246;nlichen Verh&#228;ltnissen und Bonit&#228;t verlangen, wenn eine Betriebspflicht besteht oder die Umst&#228;nde (hier: Vermietung einer gro&#223;en Teilfl&#228;che eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Zum Umfang der Auskunft, die der gewerbliche Vermieter vom Mieter verlangen kann, wenn dieser um die Erlaubnis zur Untervermietung nachsucht.</p>
<p>2. Bei Gewerbemiete kann der Vermieter eine pers&#246;nliche Vorstellung des Untermieters und erweiterte Angaben zu dessen pers&#246;nlichen Verh&#228;ltnissen und Bonit&#228;t verlangen, wenn eine Betriebspflicht besteht oder die Umst&#228;nde (hier: Vermietung einer gro&#223;en Teilfl&#228;che eines Einkaufszentrums) dies notwendig erscheinen lassen. [LS der Redaktion]</p>
<p>BGH v. 15.11.2006 &#8211; XII ZR 92/04 &#8211; NJW 2007, 288; GE 2007, 142</p>
<p><span id="more-189"></span></p>
<p>Sachverhalt: Der Mieter einer gro&#223;en Teilfl&#228;che eines Einkaufszentraums mit einem langj&#228;hrigen Mietvertrag hatte einen Anspruch auf Erteilung der Untermieterlaubnis nach Pr&#252;fung durch den Vermieter. Es bestand Betriebspflicht. Der Mieter beantragte die Untermieterlaubnis an einen chinesischen Restpostenh&#228;ndler, ohne n&#228;here Angaben zu machen und verweigerte pers&#246;nliche Vorstellung des Untermieters sowie weitere Angaben zur Bonit&#228;t. Der Vermieter verweigerte die Erlaubnis. Der Mieter k&#252;ndigte den Mietvertrag vorfristig und bekam damit Recht.</p>
<p>Bewertung: In der gewerblichen Miete hat der Hauptvermieter ein elementares Interesse daran, die wesentlichen Bedingungen einer geplanten Untervermietung &#8211; namentlich Mieth&#246;he und Vertragsdauer &#8211; zu erfahren, ebenso wie &#8211; jedenfalls wenn der Hauptmieter eine Betriebspflicht &#252;bernommen hat &#8211; sich ein Bild &#252;ber die wirtschaftliche Situation des ins Auge gefassten Untermieters machen zu k&#246;nnen. Allein der Umstand, dass der Hauptmieter dem Hauptvermieter f&#252;r die Erf&#252;llung der vertraglichen Verpflichtungen aus dem Hauptmietverh&#228;ltnis einzustehen hat, reicht in solchen F&#228;llen &#8211; schon weil es zu R&#228;umungsproblemen bzw. zu f&#252;r Einkaufszentren abtr&#228;glichen Leerstandszeiten kommen kann &#8211; nicht aus, um ohne derartige Angaben die Erteilung der Zustimmung zur Untervermietung verlangen zu k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; Anmietung durch GmbH Gewerbemiete</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2008/07/bgh-anmietung-durch-gmbh-gewerbemiete/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2008/07/bgh-anmietung-durch-gmbh-gewerbemiete/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 13:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewerbemiete]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Mietet eine juristische Person ein Reihenhaus an, um es teils als B&#252;roraum f&#252;r ihren Gesch&#228;ftsbetrieb zu nutzen und teils ihrem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer als Wohnung zur Verf&#252;gung zu stellen, handelt es sich um einen der K&#252;ndigungsfrist des § 580 a Abs. 2 BGB unterliegenden Mietvertrag &#252;ber Gesch&#228;ftsr&#228;ume. BGH v. 16.7.2008 &#8211; VIII ZR 282/07 in NJW 2008, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mietet eine juristische Person ein Reihenhaus an, um es teils als B&#252;roraum f&#252;r ihren Gesch&#228;ftsbetrieb zu nutzen und teils ihrem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer als Wohnung zur Verf&#252;gung zu stellen, handelt es sich um einen der K&#252;ndigungsfrist des § 580 a Abs. 2 BGB unterliegenden Mietvertrag &#252;ber Gesch&#228;ftsr&#228;ume.</p>
<p>BGH v. 16.7.2008 &#8211; VIII ZR 282/07 in NJW 2008, 3361</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; Fehlende Schriftform bei fehlendem Vorstandsmitglied</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2009/11/bgh-fehlende-schriftform-bei-fehlendem-vorstandsmitglied/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 15:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewerbemiete]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Abschluss eines Mitvertrages durch eine AG ist die Schriftform des § 550 BGB nur gewahrt, wenn alle Vorstandsmitglieder unterzeichnen oder eine Unterschrift den Hinweis enth&#228;lt, dass das unterzeichnende Vorstandsmitglied auch die Vorstandsmitglieder vertreten will, die nicht unterzeichnet haben. BGH, Urteil vom 04.11.2009 -XII ZR 86/07- in GE 2010, 53]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Abschluss eines Mitvertrages durch eine AG ist die Schriftform des § 550 BGB nur gewahrt, wenn alle Vorstandsmitglieder unterzeichnen oder eine Unterschrift den Hinweis enth&#228;lt, dass das unterzeichnende Vorstandsmitglied auch die Vorstandsmitglieder vertreten will, die nicht unterzeichnet haben.</p>
<p>BGH, Urteil vom 04.11.2009 -XII ZR 86/07- in GE 2010, 53</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; formularm&#228;&#223;ige Abw&#228;lzung von Instandhaltungskosten bei Gewerbe</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2005/04/bgh-formularmaessige-abwaelzung-von-instandhaltungskosten-bei-gewerbe/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2005/04/bgh-formularmaessige-abwaelzung-von-instandhaltungskosten-bei-gewerbe/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2005 12:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewerbemiete]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Die formularm&#228;&#223;ige Abw&#228;lzung der Instandhaltung und Instandsetzung gemeinschaftlich genutzter Fl&#228;chen und Anlagen auf den Gewerbemieter ohne Beschr&#228;nkung der H&#246;he nach verst&#246;&#223;t gegen § 9 AGBG und § 307 BGB. BGH, Urteil vom 06.04.2005 -XII ZR 158/01- in GE 2007, 1112 Ein h&#228;ufiges Problem: Alle Instandsetzungs- und Instandhaltungsarbeiten auch au&#223;erhalb der Mietr&#228;ume auf den Gemeinschaftsfl&#228;chen hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die formularm&#228;&#223;ige Abw&#228;lzung der Instandhaltung und Instandsetzung gemeinschaftlich genutzter Fl&#228;chen und Anlagen auf den Gewerbemieter ohne Beschr&#228;nkung der H&#246;he nach verst&#246;&#223;t gegen § 9 AGBG und § 307 BGB.</p>
<p>BGH, Urteil vom 06.04.2005 -XII ZR 158/01- in GE 2007, 1112</p>
<p><span id="more-243"></span></p>
<p>Ein h&#228;ufiges Problem: Alle Instandsetzungs- und Instandhaltungsarbeiten auch au&#223;erhalb der Mietr&#228;ume auf den Gemeinschaftsfl&#228;chen hat der der Gewerbemieter zu tragen. Als formularm&#228;&#223;ige Vereinbarung ist das jedenfalls insoweit unwirksam, als der Mieter auch zur Instandsetzung von Gemeinschaftsfl&#228;chen oder Kostenersatz f&#252;r derartige Arbeiten verpflichtet wird.</p>
<p>Die Vermieterin des in einem Einkaufszentrum gelegenen Spielsalons im Ausgangsfall berief sich auf eine Formularklausel, wonach im Rahmen der Betriebskostenabrechnung (!)</p>
<blockquote>
<p>&#8230; alle f&#252;r den Betrieb, die Unterhaltung, Bewachung und Verwaltung notwendigen Kosten&#8230;</p>
</blockquote>
<p>sowie</p>
<blockquote>
<p>&#8230; Betriebs-, Wartungs-, Pflege- und Instandhaltungskosten f&#252;r alle allgemeinen technischen Anlagen des Einkaufszentrums, insbesondere f&#252; alle technischen Einrichtungen (z.B. Telefonzentrale, Musik&#252;bertragungsanlage, Blumen und Pflanzen etc. &#8230;</p>
</blockquote>
<p>durch den Mieter zu tragen seien. Das geht in jedem Fall zu weit.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; Grundreinigung des Teppichbodens bei Gewerbemiete</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2008/10/bgh-grundreinigung-des-teppichbodens-bei-gewerbemiete/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2008/10/bgh-grundreinigung-des-teppichbodens-bei-gewerbemiete/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 14:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewerbemiete]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheitsreparaturen]]></category>
		<category><![CDATA[Teppichreinigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vereinbaren die Parteien eines Gewerberaummietvertrages allgemein die &#220;bertragung von Sch&#246;nheitsreparaturen auf den Mieter, umfassen diese auch die Grundreinigung des Teppichbodens. BGH, Urteil vom 08.10.2008 -XII ZR 15/07- in WuM 2009, 225 und GE 2009, 111]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vereinbaren die Parteien eines Gewerberaummietvertrages allgemein die &#220;bertragung von Sch&#246;nheitsreparaturen auf den Mieter, umfassen diese auch die Grundreinigung des Teppichbodens.</p>
<p>BGH, Urteil vom 08.10.2008 -XII ZR 15/07- in WuM 2009, 225 und GE 2009, 111</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.11cm; line-height: 120%; text-align: justify; widows: 2; orphans: 2 } 		P.western { font-size: 10pt } 		H1 { margin-top: 0cm; margin-bottom: 0.13cm; text-align: left; page-break-inside: avoid; page-break-before: auto; page-break-after: auto } 		H1.western { font-family: "Tw Cen MT", sans-serif; font-size: 10pt } 		H1.cjk { font-family: "Arial Unicode MS"; font-size: 12pt; font-weight: normal } 		H1.ctl { font-family: "Tahoma"; font-size: 12pt; font-weight: normal } 		H2 { margin-left: 0.03cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: 0.13cm; border: none; padding: 0cm; line-height: 100%; text-align: left; page-break-inside: avoid; page-break-before: auto; page-break-after: auto } 		H2.western { font-family: "Tw Cen MT", sans-serif; font-size: 10pt; font-style: normal } 		H2.cjk { font-family: "Arial Unicode MS"; font-size: 12pt } 		H2.ctl { font-family: "Tahoma"; font-size: 12pt } 		P.block-western { margin-top: 0.1cm; background: #e6e6e6; border: 1.00pt solid #000000; padding: 0.05cm; font-size: 10pt; font-style: normal; font-weight: normal; text-align: left; page-break-after: avoid } 		P.block-cjk { margin-top: 0.1cm; background: #e6e6e6; border: 1.00pt solid #000000; padding: 0.05cm; font-size: 11pt; font-style: normal; font-weight: normal; text-align: left; page-break-after: avoid } 		P.block-ctl { margin-top: 0.1cm; background: #e6e6e6; border: 1.00pt solid #000000; padding: 0.05cm; font-size: 11pt; font-style: normal; font-weight: normal; text-align: left; page-break-after: avoid } 		P.textk&#246;rper-einzug-western { text-indent: 0.5cm; font-size: 10pt } 		P.textk&#246;rper-einzug-cjk { text-indent: 0.5cm } 		P.textk&#246;rper-einzug-ctl { text-indent: 0.5cm } 		P.fundstelle-western { text-indent: 0.5cm; font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 8pt } 		P.fundstelle-cjk { text-indent: 0.5cm } 		P.fundstelle-ctl { text-indent: 0.5cm } --></p>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; Herausgabepflicht des Insolvenzverwalters</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/03/bgh-herausgabepflicht-des-insolvenzverwalters-befriedigung-aus-insolvenzmasse/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2007 13:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewerbemiete]]></category>
		<category><![CDATA[Speziell]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Der Verwalter im Insolvenzverfahren &#252;ber das Verm&#246;gen des Mieters einer beweglichen Sache ist von der Er&#246;ffnung des Insolvenzverfahrens an zur Herausgabe der Mietsache an den Vermieter verpflichtet, wenn er nicht die Erf&#252;llung des Mietvertrages w&#228;hlt. 2. Der Anspruch des Vermieters auf Nutzungsentsch&#228;digung f&#252;r die Zeit ab Er&#246;ffnung des Insolvenzverfahrens bis zur R&#252;ckgabe der Mietsache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Der Verwalter im Insolvenzverfahren &#252;ber das Verm&#246;gen des Mieters einer beweglichen Sache ist von der Er&#246;ffnung des Insolvenzverfahrens an zur Herausgabe der Mietsache an den Vermieter verpflichtet, wenn er nicht die Erf&#252;llung des Mietvertrages w&#228;hlt.</p>
<p>2. Der Anspruch des Vermieters auf Nutzungsentsch&#228;digung f&#252;r die Zeit ab Er&#246;ffnung des Insolvenzverfahrens bis zur R&#252;ckgabe der Mietsache ist grunds&#228;tzlich eine Insolvenzforderung.</p>
<p>3. Hat der Verwalter die Mietsache nach der Er&#246;ffnung des Insolvenzverfahrens genutzt, ohne die Erf&#252;llung des Mietvertrages zu erlangen, stellt der Anspruch des Vermieters auf Nutzungsentsch&#228;digung eine Masseforderung dar.</p>
<p>BGH v. 1.3.2007 &#8211; IX ZR 81/05 in NJW 2007, 1594</p>
<p><span id="more-195"></span></p>
<p>Bei Insolvenz des Mieters wird durch den Insolvenzverwalter oft taktiert. Es wird nicht die Erf&#252;llung des Vertrages ausdr&#252;cklich verlangt (was zur Folge h&#228;tte, dass die Mietforderungen ab Insolvenzer&#246;ffnung durch die Insolvenzmasse abgedeckt sein m&#252;ssen, also Masseforderungen werden). Sondern der Verwalter nutzt f&#252;r seinen Insolvenzschuldner das Gewerbmietobjekt stillschweigend weiter ohne Mietzinszahlung und verweist sp&#228;ter den Vemieter darauf, hier eine (wertlose-) Insolvenzforderung geltend zu machen.</p>
<p>Im Ausgangsfall einer KFZ-Miete sprach der BGH dem klagenden Vermieter werthaltige Masseforderungen zu, weil der Verwalter die Fahrzeuge nach Insolvenzer&#246;ffnung beim Nutzer belassen und die Mieten zur Masse eingezogen hatte.</p>
<p>Die taktischen Varianten sind vielf&#228;ltig: So kann sich der Insolvenzverwalter auch pers&#246;nlich schadensersatzpflichtig machen, wenn die Mietsache nicht zur&#252;ckgegeben wird.</p>
<p>az, 08.06.2007</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; Schlie&#223;ungsverf&#252;gung f&#252;r Gewerbemieter</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/10/bgh-schliessungsverfuegung-fuer-gewerbemieter/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2007/10/bgh-schliessungsverfuegung-fuer-gewerbemieter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 05:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewerbemiete]]></category>
		<category><![CDATA[Gewährleistung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mietrechtsinfo.de/2007/10/24/bgh-schliessungsverfuegung-fuer-gewerbemieter/</guid>
		<description><![CDATA[1. Wenn einem Gewerberaummieter durch Ordnungsverf&#252;gung mit Zwangsmittelandrohung die vertragsgem&#228;&#223;e Nutzung des Mietobjekts (hier: B&#252;ro/Lager etc. einer Filmcateringgesellschaft mit K&#252;che) untersagt wird, ist er zur fristlosen Vertragsk&#252;ndigung berechtigt. 2. Ein formularm&#228;&#223;iger Haftungsausschluss f&#252;r den Vermieter im Gewerberaummietvertrag ist unwirksam, wenn er die Haftung des Vermieters auch f&#252;r den Fall ausschlie&#223;t, dass die erforderliche beh&#246;rdliche Genehmigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>    1. Wenn einem Gewerberaummieter durch Ordnungsverf&#252;gung mit Zwangsmittelandrohung die vertragsgem&#228;&#223;e Nutzung des Mietobjekts (hier: B&#252;ro/Lager etc. einer Filmcateringgesellschaft mit K&#252;che) untersagt wird, ist er zur fristlosen Vertragsk&#252;ndigung berechtigt.</p>
<p>    2. Ein formularm&#228;&#223;iger Haftungsausschluss f&#252;r den Vermieter im Gewerberaummietvertrag ist unwirksam, wenn er die Haftung des Vermieters auch f&#252;r den Fall ausschlie&#223;t, dass die erforderliche beh&#246;rdliche Genehmigung f&#252;r den vom Mieter vorgesehenen Gewerbebetrieb aus Gr&#252;nden versagt wird, die ausschlie&#223;lich auf der Beschaffenheit oder der Lage des Mietobjekts beruhen.</p>
<p>    3. Weigert sich der Vermieter, an der Herbeif&#252;hrung einer Genehmigung einer Nutzungs&#228;nderung (hier: Nutzung einer ehemaligen Kfz-Werkstatt mit Lagerhalle f&#252;r einen Cateringbetrieb) mitzuwirken, stellt dies nur dann einen Grund f&#252;r die fristlose K&#252;ndigung des Mieters dar, wenn eine Erf&#252;llung der beh&#246;rdlichen Auflagen f&#252;r ihn mit erheblichem Aufwand verbunden w&#228;re</p>
<p>BGH, Urteil vom 24.10.2007 -XII ZR 24/06- in GE 2008, 120 und ZMR 2008,274</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; Teilgewerbliche Nutzung ohne vertragliche Vereinbarung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2009/07/bgh-teilgewerbliche-nutzung-ohne-vertragliche-vereinbarung/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewerbemiete]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Gesch&#228;ftliche Aktivit&#228;ten des Mieters in der Wohnung, die nach au&#223;en in Erscheinung treten, muss der Vermieter grunds&#228;tzlich nicht ohne entsprechende Vereinbarung dulden. Er kann jedoch nach Treu und Glauben verpflichtet sein, die Erlaubnis zur teilgewerblichen Nutzung zu erteilen, wenn es sich um eine T&#228;tigkeit ohne Mitarbeiter und ohne ins Gewicht fallenden Kundenverkehr handelt; hierf&#252;r tr&#228;gt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gesch&#228;ftliche Aktivit&#228;ten des Mieters in der Wohnung, die nach au&#223;en in Erscheinung treten, muss der Vermieter grunds&#228;tzlich nicht ohne entsprechende Vereinbarung dulden. Er kann jedoch nach Treu und Glauben verpflichtet sein, die Erlaubnis zur teilgewerblichen Nutzung zu erteilen, wenn es sich um eine T&#228;tigkeit ohne Mitarbeiter und ohne ins Gewicht fallenden Kundenverkehr handelt; hierf&#252;r tr&#228;gt der Mieter die Darlegungs- und Beweislast.</p>
<p>BGH, Urteil vom 14.07.2009 -VIII ZR 165/08- in WuM 2009, 517</p>
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		<title>BGH &#8211; Versorgungsunterbrechung bei beendetem Gewerbemietverh&#228;ltnis</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 11:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewerbemiete]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungssperre]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Beendigung des Mietverh&#228;ltnisses ist der Vermieter gegen&#252;ber dem die Mietr&#228;ume weiter nutzenden Mieter zur Gebrauchs&#252;berlassung und damit auch zur Fortsetzung vertraglich &#252;bernommener Versorgungsleistungen (hier: Belieferung mit Heizenergie) grunds&#228;tzlich nicht mehr verpflichtet. Auch aus Treu und Glauben folgt eine nachvertragliche Verpflichtung des Vermieters von Gewerber&#228;umen zur Fortsetzung von Versorgungsleistungen jedenfalls dann nicht, wenn der Mieter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Beendigung des Mietverh&#228;ltnisses ist der Vermieter gegen&#252;ber dem die Mietr&#228;ume weiter nutzenden Mieter zur Gebrauchs&#252;berlassung und damit auch zur Fortsetzung vertraglich &#252;bernommener Versorgungsleistungen (hier: Belieferung mit Heizenergie) grunds&#228;tzlich nicht mehr verpflichtet.</p>
<p>Auch aus Treu und Glauben folgt eine nachvertragliche Verpflichtung des Vermieters von Gewerber&#228;umen zur Fortsetzung von Versorgungsleistungen jedenfalls dann nicht, wenn der Mieter sich mit Mietzinsen und Nutzungsentsch&#228;digung im Zahlungsverzug befindet und dem Vermieter mangels eines Entgelts f&#252;r seine Leistungen ein stetig wachsender Schaden droht.</p>
<p>Die Einstellung oder Unterbrechung der Versorgung mit Heizenergie durch den Vermieter ist keine Besitzst&#246;rung gem&#228;&#223; §§ 858, 862 BGB hinsichtlich der Mietr&#228;ume.</p>
<p>BGH, Urteil vom 06.05.2009 -XII ZR 137/07- in WuM 2009, 469</p>
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