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	<title>mietrechtsinfo.de &#187; Mieterhöhung</title>
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	<description>Informationen und Rechtsprechung zum  Mietrecht</description>
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		<title>AG Lichtenberg &#8211; Berliner Mietspiegel, gestalteter M&#252;llstandplatz, Verfliesung Bad</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/08/ag-lichtenberg-berliner-mietspiegel-gestalteter-muellstandplatz-verfliesung-bad/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 11:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieterhöhung]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Eine M&#252;llstandsfl&#228;che ist gestaltet, wenn M&#252;lltonnen oder Container nicht nur auf dem Grundst&#252;ck aufgestellt sind, sondern hierf&#252;r ein gesonderter M&#252;llstandplatz angelegt worden ist, der r&#228;umlich begrenzt ist und der so angelegt ist, dass die M&#252;llbeh&#228;lter nicht auf den ersten Blick sichtbar sind. Von einer weder wohnwerterh&#246;hend noch wohnwertmindernd zu ber&#252;cksichtigenden M&#252;llstandsfl&#228;che unterscheidet sich eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Eine M&#252;llstandsfl&#228;che ist gestaltet, wenn M&#252;lltonnen oder Container nicht nur auf dem Grundst&#252;ck aufgestellt sind, sondern hierf&#252;r ein gesonderter M&#252;llstandplatz angelegt worden ist, der r&#228;umlich begrenzt ist und der so angelegt ist, dass die M&#252;llbeh&#228;lter nicht auf den ersten Blick sichtbar sind. Von einer weder wohnwerterh&#246;hend noch wohnwertmindernd zu ber&#252;cksichtigenden M&#252;llstandsfl&#228;che unterscheidet sich eine gestaltete M&#252;llstandsfl&#228;che ferner dadurch, dass sie optisch ansprechend errichtet ist und dem Betrachter so das Bild eines gepflegten Wohnumfeldes vermittelt.<br />
2. Das Sondermerkmal &#8220;Modernes Bad&#8221; setzt umlaufend t&#252;rhoch geflieste W&#228;nde voraus. Die t&#252;rhoch anzubringende Verfliesung darf nicht auf den unmittelbaren Spritzwasserbereich beschr&#228;nkt sein.</p>
<p>AG Lichtenberg, Urteil vom 23.8.07 &#8211; 10 C 88/07 &#8211; in MM 2007, 335</p>
<p>Der fragliche M&#252;llstandplatz bestand aus einer &#8220;Metall- und Betonkonstruktion zur Aufnahme von M&#252;lltonnen&#8221; mit einer &#8220;durch einen Zaun erh&#246;hten Backsteinmauer abgegrenzten Bereich&#8221;. Der gesamte Bereich war mit Graffitis und &#8220;Tags&#8221; versehen; das Gericht ging daher nicht von einer gepflegten und gestalteten M&#252;llstandsfl&#228;che aus.</p>
<p>Im Bad m&#252;ssen Fliesen t&#252;rhoch und umlaufend sein, um das Merkmal &#8220;modernes Bad&#8221; zu verwirklichen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>AG Lichtenberg &#8211; F&#246;rdervertrag f&#252;r sanierte Altbauwohnung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2008/02/ag-lichtenberg-foerdervertrag-fuer-sanierte-altbauwohnung/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 11:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieterhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Nimmt die Anlage zum Wohnungsmietvertrag ausdr&#252;cklich auf die F&#246;rderung der Wohnungsinstandsetzung mit &#246;ffentlichen Mitteln und auf den zwischen dem Vermieter und der Investitionsbank Berlin geschlossenen F&#246;rdervertrag und die darin enthaltenen Bestimmungen zum Mieterschutz und zur Mieth&#246;he Bezug, werden diese Regelungen des F&#246;rdervertrages Bestandteil des Mietvertrages. Darf der Vermieter von dem Mieter aufgrund dessen Einkommensverh&#228;ltnissen nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Nimmt die Anlage zum Wohnungsmietvertrag ausdr&#252;cklich auf die F&#246;rderung der Wohnungsinstandsetzung mit &#246;ffentlichen Mitteln und auf den zwischen dem Vermieter und der Investitionsbank Berlin geschlossenen F&#246;rdervertrag und die darin enthaltenen Bestimmungen zum Mieterschutz und zur Mieth&#246;he Bezug, werden diese Regelungen des F&#246;rdervertrages Bestandteil des Mietvertrages.</li>
<li>Darf der Vermieter von dem Mieter aufgrund dessen Einkommensverh&#228;ltnissen nach dem F&#246;rdervertrag nur eine reduzierte Miete verlangen, kann sich der Vermieter nicht darauf berufen, der F&#246;rdervertrag verpflichte ihn lediglich f&#252;r den Fall der Vorlage einer Wohnungsberechtigungsbescheinigung nach § 5 WoBindG zu einer Mietreduzierung. Denn da der F&#246;rdervertrag den Vermieter zur entsprechenden Unterrichtung seiner Mieter verpflichtet, besteht die Unterrichtungspflicht aufgrund der Einbeziehung des F&#246;rdervertrages in den Mietvertrag auch im Verh&#228;ltnis zu dem Mieter.</li>
</ol>
<p>AG Lichtenberg, Urteil vom 14.02.2008 -12 C 238/07- in WuM 2009, 392 (r.kr. durch Berufungsr&#252;cknahme)</p>
<p><span id="more-428"></span>
<p>Die Entscheidung stellt klar, dass bei mit &#246;ffentlichen Mitteln gef&#246;rderten und sanierten Altbauwohnungen ein Verweis auf besondere Bestimmungen des F&#246;rdervertrags, die ihrerseits g&#252;nstig f&#252;r den Mieter sind, auch f&#252;r den Mietvertrag selbst Wirkungen hat. Die Regelungen des F&#246;rdervertrags werden (soweit sie f&#252;r den Mieter von Vorteil sind) durch Bezugnahme Vertragsbestandteil.</p>
<p>Erfolgt eine Bezugnahme nicht und kann der Mieter daher die f&#252;r ihn g&#252;nstigen Regelungen des Vertrags nicht kennen, macht sich der Vermieter schadensersatzpflichtig, was im Ergebnis auf das Gleiche hinaus l&#228;uft.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>AG Lichtenberg &#8211; keine einseitige Mieterh&#246;hung f&#252;r modernisierten Altbau (WBS-Mieten)</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/08/ag-lichtenberg-keine-einseitige-mieterhoehung-fuer-modernisierten-altbau-wbs-mieten/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Aug 2007 11:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieterhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Anhebung von &#246;ffentlich-rechtlichen Mietobergrenzen oder die Anpassung von Mietobergrenzen f&#252;r mit &#246;ffentlicher F&#246;rderung modernisierten Altbau und deren Ver&#246;ffentlichung im Amtsblatt gibt dem Vermieter kein Recht zu einseitigen Erh&#246;hung der Miete. Entsprechende Mietvertragsklauseln sind unwirksam. Vielmehr richtet sich das Verfahren zur Durchf&#252;hrung von Mieterh&#246;hungen auch in solchen F&#228;llen ausschlie&#223;lich nach den §§ 557, 558 BGB. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Anhebung von &#246;ffentlich-rechtlichen Mietobergrenzen oder die Anpassung von Mietobergrenzen f&#252;r mit &#246;ffentlicher F&#246;rderung modernisierten Altbau und deren Ver&#246;ffentlichung im Amtsblatt gibt dem Vermieter kein Recht zu einseitigen Erh&#246;hung der Miete. Entsprechende Mietvertragsklauseln sind unwirksam. Vielmehr richtet sich das Verfahren zur Durchf&#252;hrung von Mieterh&#246;hungen auch in solchen F&#228;llen ausschlie&#223;lich nach den §§ 557, 558 BGB.</p>
<p>AG Líchtenberg, Urteil vom 29.08.2007 -3 C 183/07- in MM 2007, 335 (rechtskr&#228;ftig)</p>
<p>Die Entscheidung befasst sich mit dem in Berlin sehr h&#228;ufigen Fall, dass Altbauwohnraum mit &#246;ffentlichen Mitteln gef&#246;rdert und modernisiert wird. Die F&#246;rdervertr&#228;ge sehen in derartigen F&#228;llen vor, dass der Vermieter bestimmte Beschr&#228;nkungen zur Mieth&#246;he einhalten muss (maximale Nettokaltmieten, die sich f&#252;r Inhaber einer Wohnberechtigung-WBS- noch weiter reduzieren). Bei Abbau der F&#246;rderung und Ver&#228;nderung des markt&#252;blichen Mietzinses entsprechend den aktuellen Mietspiegeln werden neue H&#246;chsts&#228;tze (beispielsweise derzeit 4,25 EUR/qm) ermittelt und im Amtsblatt ver&#246;ffentlich. Dann ist der Vermieter berechtigt, diese h&#246;heren Mieten gegen&#252;ber den Mietern geltend zu machen. Keinesfalls jedoch ergibt sich aus diesen Regelungen des F&#246;rdervertrages (die ja den Mieter sch&#252;tzen und die mit der &#246;ffentlichen F&#246;rderung verbundenen Sanierungsziele verwirklichen sollen) die Berechtigung des Vermieters, die Miete &#8220;einfach mal eben so&#8221; ohne Einhaltung der sonstigen Formalien wie</p>
<ul>
<li>Erh&#246;hungsverlangen mit</li>
<li>Begr&#252;ndung</li>
<li>Bezugnahme auf Mietspiegel</li>
<li>Wartefrist und</li>
<li>Kappungsgrenze</li>
</ul>
<p>anzuheben. Vielmehr sind immer die Formalien der §§ 557 und 558 ff. BGB zu beachten. Die vollst&#228;ndige Entscheidung ist im <a href="http://www.berliner-mieterverein.de/recht/mieturteile/2007/haupt.htm?http://www.berliner-mieterverein.de/recht/mieturteile/2007/07028aglichtenberg18307.htm" title="Entscheidung AG Lichtenberg" target="_blank">Onlineauftritt des Berliner Mietervereins</a> nachzulesen. (az)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>AG Lichtenberg &#8211; Orientierungshilfe Mietspiegel 2005 (M&#252;llstandsfl&#228;che, modernes Bad)</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2006/12/ag-lichtenberg-orientierungshilfe-z-berliner-mietspiegel-2005-muellstandsflaeche-modernes-bad/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Dec 2006 14:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieterhöhung]]></category>

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		<description><![CDATA[1. F&#252;r eine gestaltete M&#252;llstandsfl&#228;che im Sinne der Orientierungshilfe f&#252;r die Spanneneinordnung des Berliner Mietspiegels 2005 reicht es aus, dass die Fl&#228;che nicht naturbelassen, sondern zum Zwecke des Abstellens von M&#252;llbeh&#228;ltern ver&#228;ndert wurde. Dies ist bereits bei einer gepflasterten Fl&#228;che der Fall. 2. Der neuzeitliche Standard f&#252;r die Erf&#252;llung des Sondermerkmals &#8220;modernes Bad&#8221; im Sinne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. F&#252;r eine gestaltete M&#252;llstandsfl&#228;che im Sinne der Orientierungshilfe f&#252;r die Spanneneinordnung des Berliner Mietspiegels 2005 reicht es aus, dass die Fl&#228;che nicht naturbelassen, sondern zum Zwecke des Abstellens von M&#252;llbeh&#228;ltern ver&#228;ndert wurde. Dies ist bereits bei einer gepflasterten Fl&#228;che der Fall.</p>
<p>2. Der neuzeitliche Standard f&#252;r die Erf&#252;llung des Sondermerkmals &#8220;modernes Bad&#8221; im Sinne des Berliner Mietspiegels 2005 bezieht sich lediglich auf die insoweit genannten Ausstattungsmerkmale und nicht auf das Bad insgesamt. &#220;ber Putz liegende Heizungsrohre und die Art des Heizk&#246;rpers spielen dabei keine Rolle. Ebenso ist kein wandh&#228;ngendes WC mit in die Wand eingelassenem Sp&#252;lkasten erforderlich.</p>
<p>AG Lichtenberg, Urteil vom 14.12.2006 &#8211; 4 C 205/06 &#8211; in GE 2007, 299</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AG Pankow-Wei&#223;ensee &#8211; Mietobergrenze nach gef&#246;rderter Modernisierung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2009/11/ag-pankow-weissensee-mietobergrenze-nach-gefoerderter-modernisierung/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2009/11/ag-pankow-weissensee-mietobergrenze-nach-gefoerderter-modernisierung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieterhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[Mietspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[WBS-Miete]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mietrechtsinfo.de/2009/11/ag-pankow-weissensee-mietobergrenze-nach-gefoerderter-modernisierung/</guid>
		<description><![CDATA[Die besondere Mietobergrenze f&#252;r Wohnungen in gef&#246;rderten ModInst-Wohnh&#228;usern schlie&#223;t das Recht des Vermieters nicht aus, Zustimmung zur Mieterh&#246;hung auf die orts&#252;bliche Vergleichsmiete zu verlangen; die staatliche F&#246;rderung wirkt zugunsten des Mieters, nicht zu Lasten des Vermieters. AG Pankow-Wei&#223;ensee, Urteil vom 11.11.2009 -100 C 260/09- in GE 2009, 1629]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die besondere Mietobergrenze f&#252;r Wohnungen in gef&#246;rderten ModInst-Wohnh&#228;usern schlie&#223;t das Recht des Vermieters nicht aus, Zustimmung zur Mieterh&#246;hung auf die orts&#252;bliche Vergleichsmiete zu verlangen; die staatliche F&#246;rderung wirkt zugunsten des Mieters, nicht zu Lasten des Vermieters.</p>
<p>AG Pankow-Wei&#223;ensee, Urteil vom 11.11.2009 -100 C 260/09- in GE 2009, 1629</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AG Tiergarten &#8211; Auslegung Wohnwertmerkmale zum Berliner Mietspiegel 2005</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/01/auslegung-wohnwertmerkmale-zum-berliner-mietspiegel-2005/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jan 2007 14:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieterhöhung]]></category>

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		<description><![CDATA[Holzverbundfenster stellen keine Einfachverglasung nach der Orientierungshilfe zum Berliner Mietspiegel dar, ein Breitbandkabelanschluss besteht nicht, wenn der Mieter zur Nutzung einen Vertrag mit einem Kabelbetreiber abschlie&#223;en muss, eine 1 m² gro&#223;e und von drei W&#228;nden umgebene Nische ist ein Abstellraum und ein Balkon ist nicht ger&#228;umig, wenn er von h&#246;chstens zwei Personen ungehindert genutzt werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Holzverbundfenster stellen keine Einfachverglasung nach der Orientierungshilfe zum Berliner Mietspiegel dar, ein Breitbandkabelanschluss besteht nicht, wenn der Mieter zur Nutzung einen Vertrag mit einem Kabelbetreiber abschlie&#223;en muss, eine 1 m² gro&#223;e und von drei W&#228;nden umgebene Nische ist ein Abstellraum und ein Balkon ist nicht ger&#228;umig, wenn er von h&#246;chstens zwei Personen ungehindert genutzt werden kann.</p>
<p>AG Tiergarten, Urteil vom 03.01.2007 &#8211; 4 C 397/06 &#8211; in GE 2007, 296</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Angabe von F&#246;rdermitteln und Drittmittelanrechnung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2010/11/angabe-von-fordermitteln-und-drittmittelanrechnung/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 14:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieterhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Speziell]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Drittmittelanrechnung setzt voraus, dass der Vermieter selbst auch Bauherr der gef&#246;rderten Bauma&#223;nahmen gewesen ist und auch die Drittmittel erhalten hat, es sei denn, der ver&#228;u&#223;ernde Bauherr/Vermieter hat im Mietvertrag mit dem Mieter die Anrechnung der Drittmittel / F&#246;rdermittel vereinbart, da dann der Erwerber nach § 566 BGB in diese vertragliche Abrede eintritt. LG Berlin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Drittmittelanrechnung setzt voraus, dass der Vermieter selbst auch Bauherr der gef&#246;rderten Bauma&#223;nahmen gewesen ist und auch die Drittmittel erhalten hat, es sei denn, der ver&#228;u&#223;ernde Bauherr/Vermieter hat im Mietvertrag mit dem Mieter die Anrechnung der Drittmittel / F&#246;rdermittel vereinbart, da dann der Erwerber nach § 566 BGB in diese vertragliche Abrede eintritt.</p>
<p>LG Berlin, Urteil vom 30.11.0210 -63 S 107/10- in GE 2011, 339</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ausgangsmiete bei Sozialwohnung, M&#228;ngel an Kastendoppelfenstern</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2010/08/ausgangsmiete-bei-sozialwohnung-mangel-an-kastendoppelfenstern/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2010/08/ausgangsmiete-bei-sozialwohnung-mangel-an-kastendoppelfenstern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 08:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewährleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Mieterhöhung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine vor Au&#223;erkrafttreten des II. WoBauG erkl&#228;rte Mietzinserh&#246;hung zum 1. Januar 2002, die unter Einbeziehung des Aufwands zum Wohnungsausbau und -umbau gem&#228;&#223; § 17 II. WoBauG erfolgt, stellt die die vertragsgem&#228;&#223;e Ausgangsmiete ab 2002 dar (Rn.2) (Rn.3). Ein Anspruch des Mieters auf Minderung des Mietzinses wegen Sachm&#228;ngeln ist ausgeschlossen, wenn eine M&#228;ngelr&#252;ge gegen&#252;ber dem Vermieter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Eine vor Au&#223;erkrafttreten des II. WoBauG erkl&#228;rte Mietzinserh&#246;hung zum 1. Januar 2002, die unter Einbeziehung des Aufwands zum Wohnungsausbau und -umbau gem&#228;&#223; § 17 II. WoBauG erfolgt, stellt die die vertragsgem&#228;&#223;e Ausgangsmiete ab 2002 dar (Rn.2) (Rn.3).</p>
<p>Ein Anspruch des Mieters auf Minderung des Mietzinses wegen Sachm&#228;ngeln ist ausgeschlossen, wenn eine M&#228;ngelr&#252;ge gegen&#252;ber dem Vermieter unterblieben ist.</p>
<p>Die Vereisung einzelner Kastenfenster im Winter ist ein &#252;blicher und hinzunehmender Zustand. Ein Glassprung in der &#228;u&#223;eren Scheibe eines Doppelfensters verursacht nur eine unerhebliche Gebrauchsbeeintr&#228;chtigung, da weder die Dichtigkeit noch die Pflege des Fensters beeintr&#228;chtigt wird (Rn.10) (Rn.11).</p>
<p>Die Revision vor dem BGH wurde zur&#252;ckgenommen.</p>
<p>BGH, Beschluss vom 10.08.2010 -VIII ZR 316/09; VIII ZR 50/10 in WuM 2010, 679 und GE 2010, 1533</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211;  Bruttokaltmiete als Ausgangswert f&#252;r Kappungsgrenze</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2003/11/bgh-bruttokaltmiete-als-ausgangswert-fuer-kappungsgrenze/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2003 13:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieterhöhung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgangswert f&#252;r die Berechnung der Kappungsgrenze ist die Teilinklusivmiete (Bruttokaltmiete), wenn eine solche vereinbart oder vertraglich geschuldet ist. Der Begriff &#8220;Miete&#8221; in § 558 BGB ist entsprechend dem allgemeinen Sprachgebrauch als vom Mieter zu zahlender Betrag ohne zus&#228;tzlich vereinbarte Betriebskostenvorauszahlungen zu verstehen. BGH, Urteil vom 19.03.2003 -VIII ZR 160/03- in GE 2004, 349, WuM 2004, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgangswert f&#252;r die Berechnung der Kappungsgrenze ist die Teilinklusivmiete (Bruttokaltmiete), wenn eine solche vereinbart oder vertraglich geschuldet ist.</p>
<p>Der Begriff &#8220;Miete&#8221; in § 558 BGB ist entsprechend dem allgemeinen Sprachgebrauch als vom Mieter zu zahlender Betrag ohne zus&#228;tzlich vereinbarte Betriebskostenvorauszahlungen zu verstehen.</p>
<p>BGH, Urteil vom 19.03.2003 -VIII ZR 160/03- in GE 2004, 349, WuM 2004, 153</p>
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		<title>BGH &#8211;  Mietspiegel, Spanneneinordnung, Orientierungshilfe vs. Gutachten</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2005/04/bgh-mietspiegel-spanneneinordnung-orientierungshilfe-vs-gutachten/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2005 16:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieterhöhung]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Zur Zu­l&#228;s­sig­keit der Sch&#228;t­zung der orts­&#252;b­li­chen Ver­gleichs­mie­te ge­m&#228;&#223; § 287 ZPO im Rah­men ei­nes Miet­er­h&#246;­hungs­ver­fah­rens, wenn zur Ein­ord­nung der Woh­nung in die Miet­spie­gel­span­nen ei­nes qua­li­fi­zier­ten Miet­spie­gels ei­ne Ori­en­tie­rungs­hil­fe als Sch&#228;tz­grund­la­ge zur Ver­f&#252;­gung steht. 2. Bei Vorliegen eines qualifizierten Mietspiegels ist in der Regel ein Sachverst&#228;ndigengutachten zur Spanneneinordnung nicht einzuholen. [nichtamtlicher Leitsatz] 3. Auch wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Zur Zu­l&#228;s­sig­keit der Sch&#228;t­zung der orts­&#252;b­li­chen Ver­gleichs­mie­te ge­m&#228;&#223; § 287 ZPO im Rah­men ei­nes Miet­er­h&#246;­hungs­ver­fah­rens, wenn zur Ein­ord­nung der Woh­nung in die Miet­spie­gel­span­nen ei­nes qua­li­fi­zier­ten Miet­spie­gels ei­ne Ori­en­tie­rungs­hil­fe als Sch&#228;tz­grund­la­ge zur Ver­f&#252;­gung steht.</p>
<p>2. Bei Vorliegen eines qualifizierten Mietspiegels ist in der Regel ein Sachverst&#228;ndigengutachten zur Spanneneinordnung nicht einzuholen. [nichtamtlicher Leitsatz]</p>
<p>3. Auch wenn der Orientierungshilfe die Vermutungswirkung nach § 558 d Abs. 3 BGB nicht zukommt, hindert dies ihre Heranziehung als Sch&#228;tzgrundlage des § 287 ZPO nicht. [nichtamtlicher Leitsatz]</p>
<p>BGH, Ur­teil vom 20.04.2005 &#8211; VI­II ZR 110/04 – WuM 2005, 394 und GE 2005, 663</p>
<p><span id="more-81"></span></p>
<p><strong>Sach­ver­halt:</strong> Der Ver­mie­ter ver­lang­te Zu­stim­mung zu ei­ner Miet­er­h&#246;­hung im Be­reich der obe­ren Span­ne des Miet­spie­gels. Amts­ge­richt und Land­ge­richt wa­ren je­doch der Auf­fas­sung, dass bei An­wen­dung der Ori­en­tie­rungs­hil­fe zur Span­nen­ein­ord­nung (hier: zum Ber­li­ner Miet­spie­gel 2003) zwar das Er­h&#246;­hungs­ver­lan­gen for­mell wirk­sam, je­doch un­be­gr&#252;n­det sei. Hier­ge­gen wand­te sich er­folg­los die Re­vi­si­on des Ver­mie­ters.</p>
<p><strong>Pro­blem­la­ge:</strong> Die so­ge­nann­te Ori­en­tie­rungs­hil­fe zur Span­nen­ein­ord­nung ist nicht Be­stand­teil des qua­li­fi­zier­ten Miet­spie­gels. Der BGH hat in &#228;l­te­ren Ent­schei­dun­gen fest­ge­stellt, dass da­her ein Miet­zins in­ner­halb der Span­ne ei­nes qua­li­fi­zier­ten Miet­spie­gels je­den­falls durch Be­zug­nah­me auf den Miet­spie­gel in for­me­ller Hin­sicht aus­rei­chend be­gr&#252;n­det ist.</p>
<p>Of­fen war noch, ob und wenn ja in wel­cher Wei­se die Ori­en­tie­rungs­hil­fe zur Span­nen­ein­ord­nung an­ge­wen­det wer­den kann. Der BGH stellt nun &#8211; wie schon zu­vor die Be­ru­fungs­kam­mern des LG Ber­lin &#8211; klar, dass bei der Be­gr&#252;n­det­heits­pr&#252;­fung ein &#8220;punkt­ge­nau­er Wert&#8221; f&#252;r die orts­&#252;b­li­che Ver­gleichs­mie­te fest­zu­stel­len ist. Dies kann durch Sach­ver­st&#228;n­di­gen­gut­ach­ten ge­sche­hen. Zweck­m&#228;­&#223;i­ger er­scheint dem BGH je­den­falls aber bei ei­nem nach wis­sen­schaft­li­chen Grund­s&#228;t­zen auf­ge­stell­ten Miet­spie­gel wie hier die Ver­wer­tung der Ori­en­tie­rungs­hil­fe zur Span­nen­ein­ord­nung. Die­se ist da­bei Grund­la­ge der durch § 287 ZPO zu­ge­las­se­nen rich­ter­li­chen Sch&#228;t­zung.</p>
<p>Dies be­deu­tet im Er­geb­nis, dass die Ge­rich­te ge­hal­ten sind, die Ori­en­tie­rungs­hil­fe zur Span­nen­ein­ord­nung auch zu ver­wen­den. Die Ver­wen­dung muss je­doch &#8211; da es sich um ei­ne rich­ter­li­che Sch&#228;t­zung han­delt &#8211; nicht &#8220;skla­visch&#8221; er­fol­gen. Es reicht aus, wenn die Merk­ma­le ver­wen­det wer­den, um im Er­geb­nis ei­nen nach­voll­zieh­bar be­gr&#252;n­de­ten und punkt­ge­nau­en Wert in­ner­halb der Span­ne des nach wis­sen­schaft­li­chen Grund­s&#228;t­zen er­stell­ten Miet­spie­gels zu fin­den.</p>
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