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	<title>mietrechtsinfo.de &#187; Modernisierung</title>
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	<description>Informationen und Rechtsprechung zum  Mietrecht</description>
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		<title>AG Charlottenburg: Abgewohnte Gasheizung als H&#228;rte bei Modernisierung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2004/09/ag-charlottenburg-abgewohnte-gasheizung-als-hrte-bei-modernisierung/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2004 16:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Baut der Mieter einer Ofenheizungswohnung mit Zustimmung des Vermieters eine Gasetagenheizung auf seine Kosten ein, gilt die Woh­nung f&#252;r eine sp&#228;tere Modernisierungsma&#223;nahme des Vermieters als Ofenheizungswohnung. 2. Investitionen des Mieters k&#246;nnen nur dann als „H&#228;rte“ ber&#252;cksichtigt werden und Modernisierungsma&#223;nahmen des Vermieters verhindern, wenn sie noch nicht „abgewohnt&#8221; sind. 3. Sp&#228;testens nach 15 Jahren ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1.  Baut der Mieter einer Ofenheizungswohnung mit Zustimmung des Vermieters eine Gasetagenheizung auf seine Kosten ein, gilt die Woh­nung f&#252;r eine sp&#228;tere Modernisierungsma&#223;nahme des Vermieters als Ofenheizungswohnung.</p>
<p>2.   Investitionen des Mieters k&#246;nnen nur dann als „H&#228;rte“ ber&#252;cksichtigt werden und Modernisierungsma&#223;nahmen des Vermieters verhindern, wenn sie noch nicht „abgewohnt&#8221; sind.</p>
<p>3.   Sp&#228;testens nach 15 Jahren ist von einem Abwohnen der Investitio­nen f&#252;r den Einbau der Gasetagenheizung auszugehen.</p>
<p>AG Charlottenburg v. 7.9.2004 &#8211; 214 C 201/04 -, GE 05, 58 LG Berlin v. 19.10.2004 &#8211; 65 S 318/04 -, GE 05, 59</p>
<p><span id="more-54"></span><br />
<strong>Problemlage: </strong>Immer wieder werden bei Modernisierungsma&#223;nahmen des Vermieters die eigenen Einbauten des Mieters als H&#228;rtegrund eingewendet. Dabei ist die Rechtslage eigentlich klar und wurde durch das AG Charlottenburg sch&#246;n zusammen gefasst.</p>
<p>Zu Leitsatz 1): Die Modernisierungspl&#228;ne des Vermieters scheitern nicht schon be­grifflich daran, dass die von ihm zu schaffende Wohnwertverbesse­rung faktisch bereits vorhanden ist. Ob n&#228;mlich eine Vermietermo­dernisierung vorliegt, beurteilt sich nach der beabsichtigten Ver&#228;n­derung des vom Vermieter geschuldeten Zustandes. Es ist also der bisher von ihm geschuldete Zustand mit dem Zustand, den er schaf­fen will, zu vergleichen.</p>
<p>„&#8230; In der Mietermodernisierungsvereinbarung ist ausdr&#252;cklich auf­genommen worden, dass die Gasetagenheizung „mietereigen“ blei­be; dementsprechend wurde die Instandsetzungsverpflichtung in­soweit auch nicht auf den Vermieter &#252;bertragen. Mit dieser Rege­lung, dass die Instandsetzungsverpflichtung beim Mieter verbleibt, ist anderseits aber auch seitens des Vermieters nicht auf einen Aus­tausch der Heizungsanlage durch ihn auf alle Ewigkeiten verzichtet worden. Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus der Entsch&#228;di­gungsregelung bei Beendigung des Mietverh&#228;ltnisses. Hieraus folgt nicht im Umkehrschluss, dass der Vermieter seinerseits keine Mo­dernisierungsma&#223;nahmen an der Heizungsanlage mehr vornehmen wird. Eine entsprechende Verzichtserkl&#228;rung h&#228;tte deutlich erkl&#228;rt werden m&#252;ssen; an einen Verzicht sind regelm&#228;&#223;ig hohe Anforde­rungen zu stellen&#8230;.“</p>
<p>Zu Leitsatz 2): Die Berechnung, wann Mieterinvestitionen abgewohnt worden sind, kann nach § 2 des Baukostenzuschussgesetz v. 21.7.1961 (BGBl. I S. 1051) erfolgen.</p>
<p>Zu Leitsatz 3): „Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus der Entsch&#228;digungsver­einbarung, die immerhin einen Anspruch auf Entsch&#228;digung in H&#246;he von 30 % der entstandenen Kosten sichern sollte, denn <strong>Abwohnen </strong>und <strong>Restwert </strong>sind nicht gleichzusetzen.“</p>
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		</item>
		<item>
		<title>AG K&#246;penick &#8211; Standards und M&#228;ngelbeseitigung nach Modernisierung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/10/ag-koepenick-standards-und-maengelbeseitigung-nach-modernisierung/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2007/10/ag-koepenick-standards-und-maengelbeseitigung-nach-modernisierung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 12:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewährleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Durchf&#252;hrung einer Modernisierungsma&#223;nahme in der Mietwohnung und einer entsprechenden Mieterh&#246;hung muss der mit der Ma&#223;nahme bezweckte Erfolg grunds&#228;tzlich nach den geltenden Standards gegeben sein (hier: Schallschutz nach fachgerechtem Einbau von Isolierglasfenstern). Anderenfalls hat der Mieter einen Anspruch auf Instandsetzung. AG K&#246;penick, Urteil vom 09.10.2007 -5 C 117/05- in WuM 2008, 25 Das AG K&#246;penick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Durchf&#252;hrung einer Modernisierungsma&#223;nahme in der Mietwohnung und einer entsprechenden Mieterh&#246;hung muss der mit der Ma&#223;nahme bezweckte Erfolg grunds&#228;tzlich nach den geltenden Standards gegeben sein (hier: Schallschutz nach fachgerechtem Einbau von Isolierglasfenstern). Anderenfalls hat der Mieter einen Anspruch auf Instandsetzung.</p>
<p>AG K&#246;penick, Urteil vom 09.10.2007 -5 C 117/05- in WuM 2008, 25</p>
<p><span id="more-287"></span></p>
<p>Das AG K&#246;penick stellt klar, dass der Mieter zwar keinen Anspruch auf Modernisierung hat. Erfolgt aber eine Modernisierung, m&#252;ssen die ausgef&#252;hrten Arbeiten dem Stand der Technik zum Zeitpunkt des Einbaus entsprechen. Der Mieter muss sich daher nicht mit &#8220;Einfachstl&#246;sungen&#8221; oder kostensparenden Billigbauteilen abspeisen lassen, wenn dies nicht ausdr&#252;cklich vereinbart ist.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>AG Lichtenberg &#8211; 10.000 DM je Zimmer Vertragsstrafe</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2006/09/ag-lichtenberg-10000-dm-je-zimmer-wohnraum-vertragsstrafe-bei-illegaler-neuvermietung/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Sep 2006 12:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Vertragsstrafe von 10.000 DM je Zimmer Wohnraum f&#252;r den Fall, dass der Vermieter die vom modernisierungsbetroffenen Mieter vor&#252;bergehend ger&#228;umte Wohnung anderweitig vermietet oder verkauft, ist nicht zu beanstanden. AG Lichtenberg, Urteil vom 21.09.2006 -9 C 229/06- rechtskr&#228;ftig]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Vertragsstrafe von 10.000 DM je Zimmer Wohnraum f&#252;r den Fall, dass der Vermieter die vom modernisierungsbetroffenen Mieter vor&#252;bergehend ger&#228;umte Wohnung anderweitig vermietet oder verkauft, ist nicht zu beanstanden.</p>
<p>AG Lichtenberg, Urteil vom 21.09.2006 -9 C 229/06- rechtskr&#228;ftig</p>
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		</item>
		<item>
		<title>AG Lichtenberg &#8211; keine einseitige Mieterh&#246;hung f&#252;r modernisierten Altbau (WBS-Mieten)</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/08/ag-lichtenberg-keine-einseitige-mieterhoehung-fuer-modernisierten-altbau-wbs-mieten/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Aug 2007 11:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieterhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Anhebung von &#246;ffentlich-rechtlichen Mietobergrenzen oder die Anpassung von Mietobergrenzen f&#252;r mit &#246;ffentlicher F&#246;rderung modernisierten Altbau und deren Ver&#246;ffentlichung im Amtsblatt gibt dem Vermieter kein Recht zu einseitigen Erh&#246;hung der Miete. Entsprechende Mietvertragsklauseln sind unwirksam. Vielmehr richtet sich das Verfahren zur Durchf&#252;hrung von Mieterh&#246;hungen auch in solchen F&#228;llen ausschlie&#223;lich nach den §§ 557, 558 BGB. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Anhebung von &#246;ffentlich-rechtlichen Mietobergrenzen oder die Anpassung von Mietobergrenzen f&#252;r mit &#246;ffentlicher F&#246;rderung modernisierten Altbau und deren Ver&#246;ffentlichung im Amtsblatt gibt dem Vermieter kein Recht zu einseitigen Erh&#246;hung der Miete. Entsprechende Mietvertragsklauseln sind unwirksam. Vielmehr richtet sich das Verfahren zur Durchf&#252;hrung von Mieterh&#246;hungen auch in solchen F&#228;llen ausschlie&#223;lich nach den §§ 557, 558 BGB.</p>
<p>AG Líchtenberg, Urteil vom 29.08.2007 -3 C 183/07- in MM 2007, 335 (rechtskr&#228;ftig)</p>
<p>Die Entscheidung befasst sich mit dem in Berlin sehr h&#228;ufigen Fall, dass Altbauwohnraum mit &#246;ffentlichen Mitteln gef&#246;rdert und modernisiert wird. Die F&#246;rdervertr&#228;ge sehen in derartigen F&#228;llen vor, dass der Vermieter bestimmte Beschr&#228;nkungen zur Mieth&#246;he einhalten muss (maximale Nettokaltmieten, die sich f&#252;r Inhaber einer Wohnberechtigung-WBS- noch weiter reduzieren). Bei Abbau der F&#246;rderung und Ver&#228;nderung des markt&#252;blichen Mietzinses entsprechend den aktuellen Mietspiegeln werden neue H&#246;chsts&#228;tze (beispielsweise derzeit 4,25 EUR/qm) ermittelt und im Amtsblatt ver&#246;ffentlich. Dann ist der Vermieter berechtigt, diese h&#246;heren Mieten gegen&#252;ber den Mietern geltend zu machen. Keinesfalls jedoch ergibt sich aus diesen Regelungen des F&#246;rdervertrages (die ja den Mieter sch&#252;tzen und die mit der &#246;ffentlichen F&#246;rderung verbundenen Sanierungsziele verwirklichen sollen) die Berechtigung des Vermieters, die Miete &#8220;einfach mal eben so&#8221; ohne Einhaltung der sonstigen Formalien wie</p>
<ul>
<li>Erh&#246;hungsverlangen mit</li>
<li>Begr&#252;ndung</li>
<li>Bezugnahme auf Mietspiegel</li>
<li>Wartefrist und</li>
<li>Kappungsgrenze</li>
</ul>
<p>anzuheben. Vielmehr sind immer die Formalien der §§ 557 und 558 ff. BGB zu beachten. Die vollst&#228;ndige Entscheidung ist im <a href="http://www.berliner-mieterverein.de/recht/mieturteile/2007/haupt.htm?http://www.berliner-mieterverein.de/recht/mieturteile/2007/07028aglichtenberg18307.htm" title="Entscheidung AG Lichtenberg" target="_blank">Onlineauftritt des Berliner Mietervereins</a> nachzulesen. (az)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Angabe von F&#246;rdermitteln und Drittmittelanrechnung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2010/11/angabe-von-fordermitteln-und-drittmittelanrechnung/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2010/11/angabe-von-fordermitteln-und-drittmittelanrechnung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 14:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieterhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Speziell]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Drittmittelanrechnung setzt voraus, dass der Vermieter selbst auch Bauherr der gef&#246;rderten Bauma&#223;nahmen gewesen ist und auch die Drittmittel erhalten hat, es sei denn, der ver&#228;u&#223;ernde Bauherr/Vermieter hat im Mietvertrag mit dem Mieter die Anrechnung der Drittmittel / F&#246;rdermittel vereinbart, da dann der Erwerber nach § 566 BGB in diese vertragliche Abrede eintritt. LG Berlin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Drittmittelanrechnung setzt voraus, dass der Vermieter selbst auch Bauherr der gef&#246;rderten Bauma&#223;nahmen gewesen ist und auch die Drittmittel erhalten hat, es sei denn, der ver&#228;u&#223;ernde Bauherr/Vermieter hat im Mietvertrag mit dem Mieter die Anrechnung der Drittmittel / F&#246;rdermittel vereinbart, da dann der Erwerber nach § 566 BGB in diese vertragliche Abrede eintritt.</p>
<p>LG Berlin, Urteil vom 30.11.0210 -63 S 107/10- in GE 2011, 339</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; Ank&#252;ndigung von nicht zu vertretenden Ma&#223;nahmen</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2009/03/bgh-ankuendigung-von-nicht-zu-vertretenden-massnahmen/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 15:43:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bauliche Ma&#223;nahmen, die der Vermieter aufgrund einer beh&#246;rdlichen Anordnung oder gesetzlichen Verpflichtung durchzuf&#252;hren hat, fallen nicht unter § 554 Abs. 2 BGB und unterliegen deshalb auch nicht den in § 554 Abs. 3 dem Vermieter auferlegten Mitteilungspflichten. Derartige Ma&#223;nahmen muss der Mieter vielmehr nach § 242 BGB dulden. Auch derartige Ma&#223;nahmen sind, soweit es sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Bauliche Ma&#223;nahmen, die der Vermieter aufgrund einer beh&#246;rdlichen Anordnung oder gesetzlichen Verpflichtung durchzuf&#252;hren hat, fallen nicht unter § 554 Abs. 2 BGB und unterliegen deshalb auch nicht den in § 554 Abs. 3 dem Vermieter auferlegten Mitteilungspflichten. Derartige Ma&#223;nahmen muss der Mieter vielmehr nach § 242 BGB dulden.</li>
<li>Auch derartige Ma&#223;nahmen sind, soweit es sich nicht um Notma&#223;nahmen handelt, vom Vermieter vorher anzuk&#252;ndigen, so dass sich der Mieter nach M&#246;glichkeit darauf einstellen kann. Der Mieter ist nach Treu und Glauben verpflichtet, an einer baldigen Terminsabstimmung mitzuwirken.</li>
</ol>
<p>BGH, Urteil vom 04.03.2009 -VIII ZR 110/08- in WuM 2009, 290 und GE 2009, 646</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; &#220;berh&#246;hte Modernisierungsaufwendungen</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2008/12/bgh-ueberhoehte-modernisierungsaufwendungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 13:09:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieterhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vermieter kann die Miete bei einer Modernisierung der Wohnung gem&#228;&#223; § 559 Abs. 1 BGB nur insoweit erh&#246;hen, als die von ihm aufgewendeten Kosten hierf&#252;r notwendig waren. Unn&#246;tige, unzweckm&#228;&#223;ige oder ansonsten &#252;berh&#246;hte Modernisierungsaufwendungen hat der Mieter nicht zu tragen. BGH,  Urteil vom 17.12.2008 -VIII ZR 41/08) in WuM 2009, 124]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vermieter kann die Miete bei einer Modernisierung der Wohnung gem&#228;&#223; § 559 Abs. 1 BGB nur insoweit erh&#246;hen, als die von ihm aufgewendeten Kosten hierf&#252;r notwendig waren. Unn&#246;tige, unzweckm&#228;&#223;ige oder ansonsten &#252;berh&#246;hte Modernisierungsaufwendungen hat der Mieter nicht zu tragen.</p>
<p>BGH,  Urteil vom 17.12.2008 -VIII ZR 41/08) in WuM 2009, 124</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; Direkte Abrechnung von Fernw&#228;rme und Wasser nach Modernisierung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2009/11/bgh-direkte-abrechnung-von-fernwaerme-und-wasser-nach-modernisierung/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 10:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebs- und Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Contracting]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mietrechtsinfo.de/2009/11/bgh-direkte-abrechnung-von-fernwaerme-und-wasser-nach-modernisierung/</guid>
		<description><![CDATA[Bestimmt der Vermieter gem&#228;&#223; § 4 Abs. 5 Nr. 2 MietH&#246;heRegG, dass die Kosten der Wasserversorgung und der Entw&#228;sserung unmittelbar mit demjenigen abgerechnet werden, der die entsprechenden Leistungen erbringt, kann sich der Leistungserbringer zur Erf&#252;llung der von ihm &#252;bernommenen Leistungspflichten Dritter bedienen. Teilt der Vermieter, der nach dem Mietvertrag lediglich eine beheizbare Wohnung schuldet, dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Bestimmt der Vermieter gem&#228;&#223; § 4 Abs. 5 Nr. 2 MietH&#246;heRegG, dass die Kosten der Wasserversorgung und der Entw&#228;sserung unmittelbar mit demjenigen abgerechnet werden, der die entsprechenden Leistungen erbringt, kann sich der Leistungserbringer zur Erf&#252;llung der von ihm &#252;bernommenen Leistungspflichten Dritter bedienen.</li>
<li>Teilt der Vermieter, der nach dem Mietvertrag lediglich eine beheizbare Wohnung schuldet, dem Mieter im Zuge der Einrichtung einer Fernw&#228;rmeversorgung mit, dass die Kosten f&#252;r Heizung und Warmwasser k&#252;nftig direkt mit dem Versorger abzurechnen sind, und &#252;bersendet der Versorger dem Mieter daraufhin den Entwurf einer Liefervereinbarung, kommt ein Liefervertrag mit dem Versorger nach § 2 Abs. 2 AVBFernw&#228;rmeV dadurch zustande, dass der Mieter die Leistungen des Versorgers in Anspruch nimmt (im Anschluss an BGH, Urteile vom 30. April 2003, VIII ZR 279/02, NJW 2003, 3131 und vom 26. Januar 2005, VIII ZR 66/04, NJW-RR 2005, 639). Das gilt auch dann, wenn der Mieter der Direktabrechnung widerspricht und den ihm &#252;bersandten Entwurf nicht unterzeichnet.</li>
</ol>
<p>BGH, Urteil vom 25.11.2009 -VIII ZR 235/08- in WuM 2010, 89</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; Fernw&#228;rme, Modernisierung, Ank&#252;ndigung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2008/09/bgh-fernwaerme-modernisierung-ankuendigung/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 13:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mietrechtsinfo.de/?p=333</guid>
		<description><![CDATA[Der Anschluss einer mit einer Gasetagenheizung ausgestatteten Mietwohnung an das aus Anlagen der Kraft-W&#228;rme-Kopplung gespeiste Fernw&#228;rmenetz ist eine Ma&#223;nahme zur Einsparung von Energie, die der Mieter nach § 554 Abs. 2 Satz 1 BGB grunds&#228;tzlich zu dulden hat. Die Pflicht zur Mitteilung der zu erwartenden Mieterh&#246;hung (§ 554 Abs. 3 BGB) bezieht sich nur auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Der Anschluss einer mit einer Gasetagenheizung ausgestatteten Mietwohnung an das aus Anlagen der Kraft-W&#228;rme-Kopplung gespeiste Fernw&#228;rmenetz ist eine Ma&#223;nahme zur Einsparung von Energie, die der Mieter nach § 554 Abs. 2 Satz 1 BGB grunds&#228;tzlich zu dulden hat.</li>
<li>Die Pflicht zur Mitteilung der zu erwartenden Mieterh&#246;hung (§ 554 Abs. 3 BGB) bezieht sich nur auf die aufgrund von Modernisierungsma&#223;nahmen zu erwartende Mieterh&#246;hung nach § 559 BGB und nicht auf eine etwa m&#246;gliche Erh&#246;hung der Vergleichsmiete nach § 558 BGB.</li>
</ol>
<p>BGH v. 24.9.2008 &#8211; VIII ZR 275/07 -, WuM 2008, 667; GE 2008, 1485</p>
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		<title>BGH &#8211; keine Anrechnung von vereinbarter Modernisierungsmieterh&#246;hung</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 14:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieterhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Berechnung der Jahresfrist nach § 558 Abs. 1 Satz 2 BGB bleiben nach Satz 3 auch solche  Mieterh&#246;hungen unber&#252;cksichtigt, die auf den in § 559 BGB genannten Gr&#252;nden beruhen, jedoch  einvernehmlich von den Parteien vereinbart worden sind (im Anschluss an BGH, Urteil vom 28. April 2004 &#8211; VIII ZR 185/03, NJW 2004, 2088). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Berechnung der Jahresfrist nach § 558 Abs. 1 Satz 2 BGB bleiben nach Satz 3 auch solche  Mieterh&#246;hungen unber&#252;cksichtigt, die auf den in § 559 BGB genannten Gr&#252;nden beruhen, jedoch  einvernehmlich von den Parteien vereinbart worden sind (im Anschluss an BGH, Urteil vom 28. April 2004 &#8211; VIII ZR 185/03, NJW 2004, 2088).<br />
BGH v. 18.7.2007 &#8211; VIII ZR 285/06 -, MM 07, 298 LS; GE 07, 1181</p>
<p><span id="more-277"></span></p>
<p>Der BGH stellt ausdr&#252;cklich klar, dass wie bei der Kappungsgrenze auch bei der Wartfrist solche Mieterh&#246;hungen, die ihren tats&#228;chlichen Grund in einer Modernisierungsma&#223;nahme haben (also entsprechend § 559 BGB vorgenommen wurden) nicht ber&#252;cksichtigt werden.</p>
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