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	<title>mietrechtsinfo.de &#187; Schönheitsreparaturen</title>
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	<description>Informationen und Rechtsprechung zum  Mietrecht</description>
	<lastBuildDate>Thu, 20 May 2010 12:43:35 +0000</lastBuildDate>
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		<title>&quot;Regelm&#228;&#223;ige&quot; Erforderlichkeit von Sch&#246;nheitsreparaturen</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2008/05/regelmaessige-erforderlichkeit-von-schoenheitsreparaturen/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2008/05/regelmaessige-erforderlichkeit-von-schoenheitsreparaturen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 May 2008 10:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olli_O</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönheitsreparaturen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Klausel im Formularmietvertrag: &#8220;Die Sch&#246;nheitsreparaturen werden regelm&#228;&#223;ig in folgenden Zeitr&#228;umen erforderlich&#8230;&#8221; ist nach § 307 Abs. 1 BGB unwirksam. KG, Urteil vom 22.05.2008 -8 U 205/07- in GE 2008, 989-990 Entgegen der Verwendung der f&#252;r die Wirksamkeit der Sch&#246;nheitsreparaturklausel unsch&#228;dlichen Begriffe wie &#8220;in der Regel&#8221; und &#8220;im Allgemeinen&#8221; (diese stellen nur eine Orientierungshilfe dar) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Klausel im Formularmietvertrag: &#8220;Die Sch&#246;nheitsreparaturen werden regelm&#228;&#223;ig in folgenden Zeitr&#228;umen erforderlich&#8230;&#8221; ist nach § 307 Abs. 1 BGB unwirksam.</p>
<p>
KG, Urteil vom 22.05.2008 -8 U 205/07- in GE 2008, 989-990</p>
<p><span id="more-306"></span>
<p>Entgegen der Verwendung der f&#252;r die Wirksamkeit der Sch&#246;nheitsreparaturklausel unsch&#228;dlichen Begriffe wie &#8220;in der Regel&#8221; und &#8220;im Allgemeinen&#8221; (diese stellen nur eine Orientierungshilfe dar) handelt es sich bei der Verwendung des Wortes &#8220;regelm&#228;&#223;ig&#8221; um die Vereinbarung eines unzul&#228;ssigen starren Fristenplanes.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>AG Mitte &#8211; Unzureichender Mietnachlass f&#252;r Anfangsrenovierung</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/03/ag-mitte-unzureichender-mietnachlass-fuer-anfangsrenovierung/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2007/03/ag-mitte-unzureichender-mietnachlass-fuer-anfangsrenovierung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 07:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönheitsreparaturen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mietrechtsinfo.de/2007/03/29/ag-mitte-unzureichender-mietnachlass-fuer-anfangsrenovierung/</guid>
		<description><![CDATA[BGB § 535 Sch&#246;nheitsreparaturen; keine geschuldete Anfangsrenovierung wegen unzureichenden Mietnachlasses; Ausgleichsbetrag &#220;bernimmt der Mieter durch Individualvereinbarung gegen einen Ausgleichsbetrag die Anfangsrenovierung und gleichzeitig durch Formularvereinbarung die laufenden Sch&#246;nheitsreparaturen, liegt nur dann keine St&#246;rung des &#196;quivalenzverh&#228;ltnjsses vor, wenn der Ausgleichsbetrag angemessen ist; anderenfalls ist die &#220;berw&#228;lzung der Sch&#246;nheitsreparaturen unwirksam. AG Mitte, Urteil vom 29. M&#228;rz 2007- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BGB § 535 Sch&#246;nheitsreparaturen; keine geschuldete Anfangsrenovierung wegen unzureichenden Mietnachlasses; Ausgleichsbetrag</p>
<p>&#220;bernimmt der Mieter durch Individualvereinbarung gegen einen Ausgleichsbetrag die Anfangsrenovierung und gleichzeitig durch Formularvereinbarung die laufenden Sch&#246;nheitsreparaturen, liegt nur dann keine St&#246;rung des &#196;quivalenzverh&#228;ltnjsses vor, wenn der Ausgleichsbetrag angemessen ist; anderenfalls ist die &#220;berw&#228;lzung der Sch&#246;nheitsreparaturen unwirksam.</p>
<p>AG Mitte, Urteil vom 29. M&#228;rz 2007- 18 C 113/06 &#8211; in GE 2007, 787</p>
<p><span id="more-231"></span></p>
<p>Sachverhalt: Die Beklagte mietete mit schriftlichem Mietvertrag vom 15.3.2003 die Wohnung in unrenoviertem Zustand. Gem&#228;&#223; der Vereinbarung in § 12 des Mietvertrages erhielt sie als Ausgleich f&#252;r die (An­fangs-) Renovierungsarbeiten an der Wohnung einen Mieterla&#223; bis zum 30.4.2003, also 1.5 Monatsmieten. Das Mietverh&#228;ltnis endete im Herbst 2005; der Vermieter machte ohne Erfolg Sch&#246;nheitsreparaturen geltend.</p>
<p>Problemlage: Wenn dem Mieter durch vertragliche Vereinbarung die Verpflichtung zur Anfangsrenovierung auferlegt wird, f&#252;hrt dies im Ergebnis wegen der damit verbundenen Abk&#252;rzung der Renovierungsfristen dazu, dass die Sch&#246;nheitsreparaturen insgesamt nicht wirksam abgew&#228;lzt sind. Das Amtsgericht Mitte dehnt dies auf F&#228;lle aus, wo der Vermieter zwar eine renovierungsbed&#252;rftige Wohnung &#252;berl&#228;sst, dies jedoch ausdr&#252;ck mit einem Mietnachlass verbindet.</p>
<p>In solchen F&#228;llen muss der Nachlass in einem angemessenen Verh&#228;ltnis zu den Renovierungskosten stehen, weil sonst wiederum eine unangemessene Benachteiligung vorliegt.</p>
<p>Tipp: Wenn die Vermietung einer unrenovierten Wohnung erfolgt, darf in keinem Fall eine Verpflichtung des Mieters zur Durchf&#252;hrung einer Anfangsrenovierung geregelt werden. Es hei&#223;t im Mietvertrag dann nur, dass die Wohnung sich in einem &#8220;vertragsgem&#228;&#223;en Zustand&#8221; befindet. Wenn ein Mietnachlass oder ein Mieterlass vereinbart wird, darf dies nicht in einem Zusammenhang zum Renovierungszustand stehen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>AG Neuruppin &#8211; Schockfarben und &#220;bernahme der Renovierung druch Nachmieter</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2009/05/ag-neuruppin-schockfarben-und-uebernahme-der-renovierung-druch-nachmieter/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2009/05/ag-neuruppin-schockfarben-und-uebernahme-der-renovierung-druch-nachmieter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönheitsreparaturen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Anspruch des Vermieters auf Schadensersatz wegen dunkler Farbanstriche bei Ende der Mietzeit entsteht nicht, wenn sich der Nachmieter gegen&#252;ber dem Mieter verpflichtet hat, die bei Auszug des Mieters f&#228;lligen Sch&#246;nheitsreparaturen zu &#252;bernehmen. Zur Abgrenzung von Erf&#252;llungsanspruch und Schadensersatzanspruch bei Anstrichen in &#8220;Schockfarben&#8221;. AG Neuruppin, Urteil vom 06.05.2009 -42 C 329/07- in WuM 2010, 514]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Ein Anspruch des Vermieters auf Schadensersatz wegen dunkler Farbanstriche bei Ende der Mietzeit entsteht nicht, wenn sich der Nachmieter gegen&#252;ber dem Mieter verpflichtet hat, die bei Auszug des Mieters f&#228;lligen Sch&#246;nheitsreparaturen zu &#252;bernehmen.</li>
<li>Zur Abgrenzung von Erf&#252;llungsanspruch und Schadensersatzanspruch bei Anstrichen in &#8220;Schockfarben&#8221;.</li>
</ol>
<p>AG Neuruppin, Urteil vom 06.05.2009 -42 C 329/07- in WuM 2010, 514</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; Anspr&#252;che des grundlos renovierenden Mieters</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2009/05/bgh-ansprueche-des-grundlos-renovierenden-mieters/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2009/05/bgh-ansprueche-des-grundlos-renovierenden-mieters/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 17:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönheitsreparaturen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Mieter, der auf Grund einer unerkannt unwirksamen Endrenovierungsklausel Sch&#246;nheitsreparaturen in der Mietwohnung vornimmt, f&#252;hrt damit kein Gesch&#228;ft des Vermieters, sondern wird nur im eigenen Rechts- und Interessenkreis t&#228;tig, weil er eine Leistung erbringen will, die rechtlich und wirtschaftlich Teil des von ihm f&#252;r die Gebrauchs&#252;berlassung an der Wohnung geschuldeten Entgelts ist. Der nach § [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Ein Mieter, der auf Grund einer unerkannt unwirksamen Endrenovierungsklausel Sch&#246;nheitsreparaturen in der Mietwohnung vornimmt, f&#252;hrt damit kein Gesch&#228;ft des Vermieters, sondern wird nur im eigenen Rechts- und Interessenkreis t&#228;tig, weil er eine Leistung erbringen will, die rechtlich und wirtschaftlich Teil des von ihm f&#252;r die Gebrauchs&#252;berlassung an der Wohnung geschuldeten Entgelts ist.</li>
<li>Der nach § 818 Abs. 2 BGB geschuldete Wertersatz, den der Vermieter an einen Mieter zu leisten hat, der die Mietwohnung vor seinem Auszug auf Grund einer unwirksamen Endrenovierungsklausel in Eigenleistung renoviert hat, bemisst sich &#252;blicherweise nur nach dem, was der Mieter billigerweise neben einem Einsatz an freier Zeit als Kosten f&#252;r das notwendige Material sowie als Verg&#252;tung f&#252;r die Arbeitsleistung seiner Helfer aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis aufgewendet hat oder h&#228;tte aufwenden m&#252;ssen.</li>
</ol>
<p>BGH, Urteil vom 27.05.2009 -VIII ZR 302/07- in WuM 2009, 395</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; Au&#223;enanstrich Fenster und Parkettversiegelung als Sch&#246;nheitsreparaturen</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2010/01/bgh-aussenanstrich-fenster-und-parkettversiegelung-als-schoenheitsreparaturen/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 10:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönheitsreparaturen]]></category>
		<category><![CDATA[Außenanstrich]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Au&#223;enanstrich von T&#252;ren und Fenstern sowie das Abziehen und Wiederherstellen einer Parkettversiegelung sind keine Sch&#246;nheitsreparaturma&#223;nahmen im Sinne von § 28 Abs. 4 Satz 3 II. BV. Die Verpflichtung des Mieters zur Vornahme von Sch&#246;nheitsreparaturen stellt eine einheitliche Rechtspflicht dar. Ist diese Pflicht formularvertraglich so ausgestaltet, dass sie hinsichtlich der zeitlichen Modalit&#228;ten, der Ausf&#252;hrungsart oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Au&#223;enanstrich von T&#252;ren und Fenstern sowie das Abziehen und Wiederherstellen einer Parkettversiegelung sind keine Sch&#246;nheitsreparaturma&#223;nahmen im Sinne von § 28 Abs. 4 Satz 3 II. BV.</p>
<p>Die Verpflichtung des Mieters zur Vornahme von Sch&#246;nheitsreparaturen stellt eine einheitliche Rechtspflicht dar. Ist diese Pflicht formularvertraglich so ausgestaltet, dass sie hinsichtlich der zeitlichen Modalit&#228;ten, der Ausf&#252;hrungsart oder des gegenst&#228;ndlichen Umfangs der Sch&#246;nheitsreparaturen den Mieter &#252;berm&#228;&#223;ig belastet, so ist die Klausel nicht nur insoweit, sondern insgesamt wegen unangemessener Benachteiligung des Mieters gem&#228;&#223; § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam (Best&#228;tigung von BGH, Urteil vom 18. Februar 2009, VIII ZR 210/08, WuM 2009, 286).</p>
<p>BGH, Urteil vom 13.01.2010 -VIII ZR 48/09- in WuM 2010, 85</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; fachgerechte Endrenovierung unwirksam</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/09/bgh-fachgerechte-endrenovierung-unwirksam/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2007/09/bgh-fachgerechte-endrenovierung-unwirksam/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 14:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönheitsreparaturen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Regelung in einem vom Vermieter verwandten Formularmietvertrag &#252;ber Wohnraum, nach welcher der Mieter verpflichtet ist, die Mietr&#228;ume bei Beendigung des Mietverh&#228;ltnisses unabh&#228;ngig vom Zeitpunkt der Vornahme der letzten Sch&#246;nheitsreparaturen renoviert zu &#252;bergeben, ist wegen unangemessener Benachteiligung des Mieters unwirksam; das gilt auch dann, wenn der Mieter zu laufenden Sch&#246;nheitsreparaturen w&#228;hrend der Dauer des Mietverh&#228;ltnisses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Regelung in einem vom Vermieter verwandten Formularmietvertrag &#252;ber Wohnraum, nach welcher der Mieter verpflichtet ist, die Mietr&#228;ume bei Beendigung des Mietverh&#228;ltnisses unabh&#228;ngig vom Zeitpunkt der Vornahme der letzten Sch&#246;nheitsreparaturen renoviert zu &#252;bergeben, ist wegen unangemessener Benachteiligung des Mieters unwirksam; das gilt auch dann, wenn der Mieter zu laufenden Sch&#246;nheitsreparaturen w&#228;hrend der Dauer des Mietverh&#228;ltnisses nicht verpflichtet ist.<br />
BGH v. 12.9.2007 &#8211; VIII ZR 316/06 -, GE 2007, 1625</p>
<p><span id="more-279"></span></p>
<p>Der BGH stellt nochmals ausdr&#252;cklich klar, dass die Verpflichtung des Mieters zur &#8220;fachgerechten&#8221; Endrenovierung unwirksam ist, so dass Sch&#246;nheitsreparaturen in solchen F&#228;llen nicht auszuf&#252;hren sind.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; Farbwahlklausel und Schlechterf&#252;llungsschaden</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2009/02/bgh-farbwahlklausel-und-schlechterfuellungsschaden/</link>
		<comments>http://mietrechtsinfo.de/2009/02/bgh-farbwahlklausel-und-schlechterfuellungsschaden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 14:24:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönheitsreparaturen]]></category>

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		<description><![CDATA[Verpflichtet eine Sch&#246;nheitsreparaturklausel im Formularmietvertrag den Mieter zur Renovierungen innerhalb der Mietzeit (u.a.) mit vorgegebener Farbwahl (Anstrich von W&#228;nden, Decken, Tapeten; Heizk&#246;rpern, Innent&#252;ren und T&#252;rrahmen &#8220;in neutralen Farbt&#246;nen&#8221;), ohne dass hierf&#252;r ein anerkennenswertes Interesse des Vermieters feststellbar ist, ist diese Regelung unwirksam und f&#252;hrt zur Unwirksamkeit der Klausel insgesamt (Festhaltung BGH, 18. Juni 2008, VIII [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Verpflichtet eine Sch&#246;nheitsreparaturklausel im Formularmietvertrag den Mieter zur Renovierungen innerhalb der Mietzeit (u.a.) mit vorgegebener Farbwahl (Anstrich von W&#228;nden, Decken, Tapeten; Heizk&#246;rpern, Innent&#252;ren und T&#252;rrahmen &#8220;in neutralen Farbt&#246;nen&#8221;), ohne dass hierf&#252;r ein anerkennenswertes Interesse des Vermieters feststellbar ist, ist diese Regelung unwirksam und f&#252;hrt zur Unwirksamkeit der Klausel insgesamt (Festhaltung BGH, 18. Juni 2008, VIII ZR 224/07, NJW 2008, 2499).</li>
<li>Hat der Wohnungsmieter nicht geschuldete Sch&#246;nheitsreparaturen mangelhaft ausgef&#252;hrt (&#8220;wolkiger&#8221; Anstrich der W&#228;nde und Decken), kann er nur bei Verursachung zus&#228;tzlicher Sch&#228;den zum Schadenersatz verpflichtet sein (hier: verneint &#8211; nur &#8220;wolkig&#8221; aufgebrachter Anstrich an W&#228;nden und Decke der Wohnr&#228;ume bewirkt keinen zus&#228;tzlichen Schaden).</li>
</ol>
<p>BGH, Urteil vom 18.02.2009 -VIII ZR 166/08- in WuM 2009, 224 und GE 2009, 574</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH &#8211; Grundreinigung des Teppichbodens bei Gewerbemiete</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2008/10/bgh-grundreinigung-des-teppichbodens-bei-gewerbemiete/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 14:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewerbemiete]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheitsreparaturen]]></category>
		<category><![CDATA[Teppichreinigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vereinbaren die Parteien eines Gewerberaummietvertrages allgemein die &#220;bertragung von Sch&#246;nheitsreparaturen auf den Mieter, umfassen diese auch die Grundreinigung des Teppichbodens. BGH, Urteil vom 08.10.2008 -XII ZR 15/07- in WuM 2009, 225 und GE 2009, 111]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vereinbaren die Parteien eines Gewerberaummietvertrages allgemein die &#220;bertragung von Sch&#246;nheitsreparaturen auf den Mieter, umfassen diese auch die Grundreinigung des Teppichbodens.</p>
<p>BGH, Urteil vom 08.10.2008 -XII ZR 15/07- in WuM 2009, 225 und GE 2009, 111</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.11cm; line-height: 120%; text-align: justify; widows: 2; orphans: 2 } 		P.western { font-size: 10pt } 		H1 { margin-top: 0cm; margin-bottom: 0.13cm; text-align: left; page-break-inside: avoid; page-break-before: auto; page-break-after: auto } 		H1.western { font-family: "Tw Cen MT", sans-serif; font-size: 10pt } 		H1.cjk { font-family: "Arial Unicode MS"; font-size: 12pt; font-weight: normal } 		H1.ctl { font-family: "Tahoma"; font-size: 12pt; font-weight: normal } 		H2 { margin-left: 0.03cm; margin-top: 0cm; margin-bottom: 0.13cm; border: none; padding: 0cm; line-height: 100%; text-align: left; page-break-inside: avoid; page-break-before: auto; page-break-after: auto } 		H2.western { font-family: "Tw Cen MT", sans-serif; font-size: 10pt; font-style: normal } 		H2.cjk { font-family: "Arial Unicode MS"; font-size: 12pt } 		H2.ctl { font-family: "Tahoma"; font-size: 12pt } 		P.block-western { margin-top: 0.1cm; background: #e6e6e6; border: 1.00pt solid #000000; padding: 0.05cm; font-size: 10pt; font-style: normal; font-weight: normal; text-align: left; page-break-after: avoid } 		P.block-cjk { margin-top: 0.1cm; background: #e6e6e6; border: 1.00pt solid #000000; padding: 0.05cm; font-size: 11pt; font-style: normal; font-weight: normal; text-align: left; page-break-after: avoid } 		P.block-ctl { margin-top: 0.1cm; background: #e6e6e6; border: 1.00pt solid #000000; padding: 0.05cm; font-size: 11pt; font-style: normal; font-weight: normal; text-align: left; page-break-after: avoid } 		P.textk&#246;rper-einzug-western { text-indent: 0.5cm; font-size: 10pt } 		P.textk&#246;rper-einzug-cjk { text-indent: 0.5cm } 		P.textk&#246;rper-einzug-ctl { text-indent: 0.5cm } 		P.fundstelle-western { text-indent: 0.5cm; font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 8pt } 		P.fundstelle-cjk { text-indent: 0.5cm } 		P.fundstelle-ctl { text-indent: 0.5cm } --></p>
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		<title>BGH &#8211; Keine neue Renovierungspflicht durch Abnahmeprotokoll</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2006/04/bgh-keine-neue-renovierungspflicht-durch-abnahmeprotokoll/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Apr 2006 14:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schönheitsreparaturen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Es liegt kein konstitutives Schuldanerkenntnis vor, wenn ein sieben Seiten umfassendes, von beiden Parteien unterschriebenes „Abnahmeprotokoll&#8221;, in dem die durchzuf&#252;hrenden Renovierungsarbeiten im einzelnen bezeichnet sind und das mit dem Satz endet: „Der Mieter verpflichtet sich, nach Beendigung des Mietverh&#228;ltnisses die Wohnung ordnungsgem&#228;&#223; und mangelfrei an den Vermieter zu &#252;bergeben.&#8221; gefertigt wird. Denn das Abnahmeprotokoll enth&#228;lt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol dir="ltr" style="margin-right: 0px">
<li>Es liegt kein konstitutives Schuldanerkenntnis vor, wenn ein sieben Seiten umfassendes, von beiden Parteien unterschriebenes „Abnahmeprotokoll&#8221;, in dem die durchzuf&#252;hrenden Renovierungsarbeiten im einzelnen bezeichnet sind und das mit dem Satz endet: „Der Mieter verpflichtet sich, nach Beendigung des  Mietverh&#228;ltnisses die Wohnung ordnungsgem&#228;&#223; und mangelfrei an den Vermieter zu &#252;bergeben.&#8221; gefertigt wird.</li>
<li>Denn das Abnahmeprotokoll enth&#228;lt keine eigenst&#228;ndige  Renovierungsverpflichtung, weil es nicht erkennen l&#228;sst, dass die Parteien eine neue, vom Mietvertrag unabh&#228;ngige Anspruchsgrundlage h&#228;tten schaffen wollen.</li>
<li>Ein zur Unwirksamkeit einer Formularklausel f&#252;hrender sogenannter Summierungseffekt auf Grund des Zusammentreffens zweier &#8211; jeweils f&#252;r sich genommen &#8211; unbedenklicher Klauseln kann auch dann vorliegen, wenn nur eine der beiden Klauseln formularm&#228;&#223;ig, die andere dagegen individuell vereinbart worden ist (Best&#228;tigung von VIII ARZ 5/92, NJW 1993, 532).</li>
</ol>
<p>BGH v. 5.4.2006 &#8211; VIII ZR 163/05 -, GE 2006, 706; WuM 2006, 306; NJW 06, 2116</p>
<p>Ein h&#228;ufiges Problem: Obwohl der Mietvertrag keine wirksame Abw&#228;lzung der Sch&#246;nheitsreparaturen auf den Mieter vorsieht (zum Beispiel weil es sich um einen alten &#8220;Ostmietvertrag&#8221; handelt) unterschreibt der durch Au&#223;endienstmitarbeiter des Vermieters eingesch&#252;chterte Mieter ein Protokoll zur Wohnungsabnahme, in dem nicht nur der tats&#228;chliche Zustand der Wohnung festgehalten ist, sondern auch formularm&#228;&#223;ig steht, dass der Mieter den</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230; Zustand der Wohnung anerkennt und sich verpflichtet, die in diesem Protokoll genannten Sch&#246;nheitsreparaturen fachgerecht durchzuf&#252;hren&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>G&#228;ngige Beratungs- und Gerichtspraxis war es vielfach, in solchen F&#228;llen ganz zwanglos von einem konstituiven Schuldanerkenntnis auszugehen, den Mieter also trotz fehlender vertraglicher Vereinbarung renovieren oder zahlen zu lassen.</p>
<p><span id="more-253"></span></p>
<p>Falsch: Wie der BGH mit dieser Entscheidung noch einmal klar stellt, handelt es sich bei einer solchen Fallgestaltung nur um ein deklaratorisches Schuldanerkenntnis. Der Mieter kann sich also nicht darauf berufen, dass die tats&#228;chlichen Feststellungen falsch, die Tapeten also beispielsweise fachgerecht geklebt waren. Ein selbst&#228;ndiges (konstituives-) Schuldanerkenntnis liegt laut BGH aus zwei Gr&#252;nden nicht vor:</p>
<ol>
<li dir="ltr">Die isolierte individualvertragliche Vereinbarung bleibt unwirksam, weil schon die Ausgangsvereinbarung (der Mietvertrag) unwirksam war. Es sei denn, die Vertragsparteien erw&#228;hnen ausdr&#252;cklich den Umstand, dass der Mietvertrag keine wirksame Abw&#228;lzung der Sch&#246;nheitsreparaturen vorsieht.</li>
<li dir="ltr">Selbst wenn eine solche Zusatzvereinbarung selbst&#228;ndig wirksam w&#228;re, so ist das doch ohne Rechtsgrund. Der Mietvertrag gibt keinen Rechtsgrund. Der Mieter kann daher das Schuldanerkenntnis wegen ungerechtfertigter Bereicherung herausverlangen und wird so gestellt, als ob die Renovierungspflicht nie vereinbart war.</li>
</ol>
<p>Der Vermieter kann sich also im Ergebnis auf so ein R&#252;ckgabeprotokoll nicht berufen.</p>
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		<title>BGH &#8211; Nikotinkonsum und besenreine R&#252;ckgabe</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2006/06/bgh-nikotinkonsum-und-besenreine-rueckgabe/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jun 2006 09:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewährleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheitsreparaturen]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Zu den Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs des Vermieters von Wohnraum gegen den Mieter wegen Verunreinigungen der Wohnung durch Tabakkonsum. 2. Die Verpflichtung zur &#8220;besenreinen&#8221; R&#252;ckgabe der Mietwohnung beschr&#228;nkt sich auf die Beseitigung grober Verschmutzungen. BGH v. 28.06.2006 &#8211; VIII ZR 124/05 &#8211; WuM 2006, 513; GE 2006, 1158]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Zu den Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs des Vermieters von Wohnraum gegen den Mieter wegen Verunreinigungen der Wohnung durch Tabakkonsum.<br />
2. Die Verpflichtung zur &#8220;besenreinen&#8221; R&#252;ckgabe der Mietwohnung beschr&#228;nkt sich auf die Beseitigung grober Verschmutzungen.</p>
<p>BGH v. 28.06.2006 &#8211; VIII ZR 124/05 &#8211; WuM 2006, 513; GE 2006, 1158</p>
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