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	<title>mietrechtsinfo.de &#187; Contracting</title>
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	<description>Informationen und Rechtsprechung zum  Mietrecht</description>
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		<title>BGH &#8211; Direkte Abrechnung von Fernw&#228;rme und Wasser nach Modernisierung</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 10:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebs- und Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Contracting]]></category>

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		<description><![CDATA[Bestimmt der Vermieter gem&#228;&#223; § 4 Abs. 5 Nr. 2 MietH&#246;heRegG, dass die Kosten der Wasserversorgung und der Entw&#228;sserung unmittelbar mit demjenigen abgerechnet werden, der die entsprechenden Leistungen erbringt, kann sich der Leistungserbringer zur Erf&#252;llung der von ihm &#252;bernommenen Leistungspflichten Dritter bedienen. Teilt der Vermieter, der nach dem Mietvertrag lediglich eine beheizbare Wohnung schuldet, dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ol>
<li>Bestimmt der Vermieter gem&#228;&#223; § 4 Abs. 5 Nr. 2 MietH&#246;heRegG, dass die Kosten der Wasserversorgung und der Entw&#228;sserung unmittelbar mit demjenigen abgerechnet werden, der die entsprechenden Leistungen erbringt, kann sich der Leistungserbringer zur Erf&#252;llung der von ihm &#252;bernommenen Leistungspflichten Dritter bedienen.</li>
<li>Teilt der Vermieter, der nach dem Mietvertrag lediglich eine beheizbare Wohnung schuldet, dem Mieter im Zuge der Einrichtung einer Fernw&#228;rmeversorgung mit, dass die Kosten f&#252;r Heizung und Warmwasser k&#252;nftig direkt mit dem Versorger abzurechnen sind, und &#252;bersendet der Versorger dem Mieter daraufhin den Entwurf einer Liefervereinbarung, kommt ein Liefervertrag mit dem Versorger nach § 2 Abs. 2 AVBFernw&#228;rmeV dadurch zustande, dass der Mieter die Leistungen des Versorgers in Anspruch nimmt (im Anschluss an BGH, Urteile vom 30. April 2003, VIII ZR 279/02, NJW 2003, 3131 und vom 26. Januar 2005, VIII ZR 66/04, NJW-RR 2005, 639). Das gilt auch dann, wenn der Mieter der Direktabrechnung widerspricht und den ihm &#252;bersandten Entwurf nicht unterzeichnet.</li>
</ol>
<p>BGH, Urteil vom 25.11.2009 -VIII ZR 235/08- in WuM 2010, 89</p>
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		<title>KG &#8211; Nahw&#228;rme ist Fernw&#228;rme, Anwendbarkeit der AVB W&#228;rme</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2009/09/kg-nahwaerme-ist-fernwaerme-anwendbarkeit-der-avb-waerme/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 06:57:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebs- und Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Speziell]]></category>
		<category><![CDATA[Contracting]]></category>
		<category><![CDATA[Fernwärme]]></category>

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		<description><![CDATA[Fernw&#228;rme im Sinne der AVBFernw&#228;rmeV liegt auch dann vor, wenn ein Dritter die W&#228;rme in einer im Eigentum des Grundst&#252;ckseigent&#252;mers stehenden Heizungsanlage eigenverantwortlich erzeugt. KG, Urteil vom 01.09.2009 -27 U 76/08- in WuM 2010, 42 Urteilsanmerkung: Anlass des zu entscheidenden Rechtsfalles war ein Streit von Grundeigent&#252;mer und W&#228;rmelieferanten (es handelte sich hier wohl um W&#228;rmcontracting [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fernw&#228;rme im Sinne der AVBFernw&#228;rmeV liegt auch dann vor, wenn ein Dritter die W&#228;rme in einer im Eigentum des Grundst&#252;ckseigent&#252;mers stehenden Heizungsanlage eigenverantwortlich erzeugt.</p>
<p>KG, Urteil vom 01.09.2009 -27 U 76/08- in WuM 2010, 42</p>
<p><span id="more-466"></span>Urteilsanmerkung:</p>
<p>Anlass des zu entscheidenden Rechtsfalles war ein Streit von Grundeigent&#252;mer und W&#228;rmelieferanten (es handelte sich hier wohl um W&#228;rmcontracting in einer dem Eigent&#252;mer wirtschaftlich geh&#246;renden Zentralheizungsanlage) um die K&#252;ndigungsfrist. Der Eigent&#252;mer wollte sich l&#246;sen; der W&#228;rme&#8221;lieferant&#8221; berief sich auf die in den Vertragsbedingungen entsprechend der AFBFernw&#228;rmeV geregelte K&#252;ndigungsfrist von 10 Jahren. Das Urteil befasst sich mit der Frage, ob das W&#228;rmcontracting der Fernw&#228;rmeversorgung hinsichtlich der zul&#228;ssigen allgemeinen Gesch&#228;ftsbedingungen gleich zu stellen ist. Denn das h&#228;tte zur Folge, dass auch lange Laufzeiten wie 10 Jahre ohne K&#252;ndigungsfrist vereinbart werden k&#246;nnen.</p>
<p>Mit seiner Entscheidung verkennt das Kammergericht meines Erachtens die Unterschiede zwischen Fernw&#228;rme und Contracting in tats&#228;chlicher Hinsicht (keine leitungsgebundene Versorgung, nicht notwendiger Weise Kraft-W&#228;rme Koppelung und Einsparung von Prim&#228;renergie). Vor allem aber verkennt das Kammergericht, dass die Schutzw&#252;rdigkeit des Anschlussnehmers im Fernw&#228;rmevertrag aus anderen Gr&#252;nden geringer ist. Fernw&#228;rmevertr&#228;ge werden ebenso wie die Versorgung fl&#228;chendeckend geschlossen. Die Tarife und die technischen Details der Vertragsabwicklung sind in den AVBFernw&#228;rmeV genau und interessengerecht geregelt. Dem gegen&#252;ber ist der Kunde eines W&#228;rmecontractors, der noch dazu mit der Anlage des Kunden selbst wirtschaftet, wesentlich st&#228;rker dem Preisdiktat, un&#252;bersichtlichen Kalkulationen und damit auch der Misswirtschaft des Contractors ausgeliefert.</p>
<p>Die Entscheidung des Kammergericht ist daher im Ergebnis abzulehnen.</p>
<p><a href="http://www.az-law.de">Alexander Ziemann, Rechtsanwalt </a></p>
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		</item>
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		<title>BGH &#8211; anf&#228;ngliches W&#228;rmecontracting bei fehlender Vertragsklausel</title>
		<link>http://mietrechtsinfo.de/2007/06/bgh-umlagefaehigkeit-von-anfaenglichem-waermecontracting-bei-fehlender-klausel/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 13:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebs- und Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Contracting]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mehrkosten der Versorgung der von Beginn des Mietverh&#228;ltnisses an &#252;ber einen &#8220;W&#228;rmecontractor&#8221; durch die Heizanlage in demselben Haus erzeugten Nahw&#228;rme sind dann nicht umlagef&#228;hig, wenn in dem Mietvertrag bei dem Verteilungsma&#223;stab f&#252;r die Kosten der zentralen Heizungsanlage alternativ (nur) die Umlage der Kosten der Versorgung mit Fernw&#228;rme/Fernwarmwasser geregelt ist. BGH, Urteil vom 20. Juni [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mehrkosten der Versorgung der von Beginn des Mietverh&#228;ltnisses an &#252;ber einen &#8220;W&#228;rmecontractor&#8221; durch die Heizanlage in demselben Haus erzeugten Nahw&#228;rme sind dann nicht umlagef&#228;hig, wenn in dem Mietvertrag bei dem Verteilungsma&#223;stab f&#252;r die Kosten der zentralen Heizungsanlage alternativ (nur) die Umlage der Kosten der Versorgung mit Fernw&#228;rme/Fernwarmwasser geregelt ist.</p>
<p>BGH, Urteil vom 20. Juni 2007 &#8211; VIII ZR 244/06 &#8211; in GE 2007, 1118 und WuM 2007, 445</p>
<p><span id="more-244"></span></p>
<p>Die fragliche Wohnung wurde zu einem Zeitpunkt vermietet, als die Versorgung des Hauses bereits &#252;ber eine (extrem teure-) Dienstleistungsfirma erfolgte, welche die vorhandene Zentralheizungsanlage vom Vermieter &#252;bernommen hatte.</p>
<p>Die Vertragklausel hatte folgenden Wortlaut:</p>
<blockquote><p>&#8230; § 5 Heizung- und Warmwasserversorgung<br />
1. Der Vermieter ist verpflichtet, die etwa vorhandene Sammelheizung, soweit es die Au&#223;entemperaturen erfordern, mindestens aber in der Zeit vom 15. September bis 15. Mai (Heizperiode) in Betrieb zu nehmen&#8230;.<br />
3. Der Mieter ist verpflichtet, die anteiligen Betriebskosten zu bezahlen. Die Betriebskosten (insbesondere Brennmaterial, Transportkosten und Kosten der Schlackeabfuhr, elektrischer Strom f&#252;r Brennerantrieb, Umw&#228;lzpumpen usw., Bedienung und Wartung sowie Verwendung von W&#228;rmemessern oder Heizkostenverteilern) werden nach m²-Zahl und Verbrauch (mindestens 50 % nach Verbrauch) der beheizten Fl&#228;che oder nach einem bereits angewandten Verteilungsschl&#252;ssel umgelegt.<br />
§ 6 Verteilungsma&#223;st&#228;be bei zentralen Heizungsanlagen<br />
Von den Kosten des Betriebs der zentralen Heizungsanlage und/oder der zentralen Warmwasserversorgungsanlage oder der Versorgung mit Femw&#228;rme/Fernwarmwasser werden 50 % nach dem erfa&#223;ten W&#228;rmeverbrauch und 50 % nach der Wohnfl&#228;che verteilt.</p></blockquote>
<p>Wie schon die Vorinstanzen entscheidet der BGH, dass diese Klausel zu unbestimmt ist, um auch die besonderen Kosten des W&#228;rmecontracting (Regiekosten, Instandhaltungskosten, Servicegeb&#252;hren) auf den Mieter umzulegen.</p>
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