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	<title>mietrechtsinfo.de &#187; Heizkosten</title>
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	<description>Informationen und Rechtsprechung zum  Mietrecht</description>
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		<title>BGH &#8211; anf&#228;ngliches W&#228;rmecontracting bei fehlender Vertragsklausel</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 13:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Ziemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betriebs- und Heizkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Contracting]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mehrkosten der Versorgung der von Beginn des Mietverh&#228;ltnisses an &#252;ber einen &#8220;W&#228;rmecontractor&#8221; durch die Heizanlage in demselben Haus erzeugten Nahw&#228;rme sind dann nicht umlagef&#228;hig, wenn in dem Mietvertrag bei dem Verteilungsma&#223;stab f&#252;r die Kosten der zentralen Heizungsanlage alternativ (nur) die Umlage der Kosten der Versorgung mit Fernw&#228;rme/Fernwarmwasser geregelt ist. BGH, Urteil vom 20. Juni [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mehrkosten der Versorgung der von Beginn des Mietverh&#228;ltnisses an &#252;ber einen &#8220;W&#228;rmecontractor&#8221; durch die Heizanlage in demselben Haus erzeugten Nahw&#228;rme sind dann nicht umlagef&#228;hig, wenn in dem Mietvertrag bei dem Verteilungsma&#223;stab f&#252;r die Kosten der zentralen Heizungsanlage alternativ (nur) die Umlage der Kosten der Versorgung mit Fernw&#228;rme/Fernwarmwasser geregelt ist.</p>
<p>BGH, Urteil vom 20. Juni 2007 &#8211; VIII ZR 244/06 &#8211; in GE 2007, 1118 und WuM 2007, 445</p>
<p><span id="more-244"></span></p>
<p>Die fragliche Wohnung wurde zu einem Zeitpunkt vermietet, als die Versorgung des Hauses bereits &#252;ber eine (extrem teure-) Dienstleistungsfirma erfolgte, welche die vorhandene Zentralheizungsanlage vom Vermieter &#252;bernommen hatte.</p>
<p>Die Vertragklausel hatte folgenden Wortlaut:</p>
<blockquote><p>&#8230; § 5 Heizung- und Warmwasserversorgung<br />
1. Der Vermieter ist verpflichtet, die etwa vorhandene Sammelheizung, soweit es die Au&#223;entemperaturen erfordern, mindestens aber in der Zeit vom 15. September bis 15. Mai (Heizperiode) in Betrieb zu nehmen&#8230;.<br />
3. Der Mieter ist verpflichtet, die anteiligen Betriebskosten zu bezahlen. Die Betriebskosten (insbesondere Brennmaterial, Transportkosten und Kosten der Schlackeabfuhr, elektrischer Strom f&#252;r Brennerantrieb, Umw&#228;lzpumpen usw., Bedienung und Wartung sowie Verwendung von W&#228;rmemessern oder Heizkostenverteilern) werden nach m²-Zahl und Verbrauch (mindestens 50 % nach Verbrauch) der beheizten Fl&#228;che oder nach einem bereits angewandten Verteilungsschl&#252;ssel umgelegt.<br />
§ 6 Verteilungsma&#223;st&#228;be bei zentralen Heizungsanlagen<br />
Von den Kosten des Betriebs der zentralen Heizungsanlage und/oder der zentralen Warmwasserversorgungsanlage oder der Versorgung mit Femw&#228;rme/Fernwarmwasser werden 50 % nach dem erfa&#223;ten W&#228;rmeverbrauch und 50 % nach der Wohnfl&#228;che verteilt.</p></blockquote>
<p>Wie schon die Vorinstanzen entscheidet der BGH, dass diese Klausel zu unbestimmt ist, um auch die besonderen Kosten des W&#228;rmecontracting (Regiekosten, Instandhaltungskosten, Servicegeb&#252;hren) auf den Mieter umzulegen.</p>
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